Folter und unrechtmäßige Inhaftierung

USA klagen vier Russen wegen Kriegsverbrechen gegen amerikanischen Bürger an

In den USA sind vier russische Militärangehörige wegen Kriegsverbrechen gegen einen US-Amerikaner in der Ukraine angeklagt worden.

Washington. In den USA sind vier russische Militärangehörige wegen Kriegsverbrechen gegen einen US-Amerikaner in der Ukraine angeklagt worden. Den Männern werden Folter, die unmenschliche Behandlung und unrechtmäßige Inhaftierung des amerikanischen Staatsangehörigen vorgeworfen. Es ist nach Angaben des Justizministeriums das erste Mal, dass in den USA Anklage gemäß dem Kriegsverbrechergesetz der Vereinigten Staaten erhoben wurde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Opfer beteiligte sich nicht an den Kriegshandlungen

Die Taten sollen sich nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 ereignet haben. Bei den Angeklagten handelt es sich den Angaben zufolge um zwei Kommandeure der russischen Streitkräfte sowie zwei niederrangige Soldaten. Das Opfer habe in einem kleinen Dorf in der Südukraine gelebt und sich nicht an Kriegshandlungen beteiligt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wo sich die Angeklagten aufhalten, teilte das Ministerium nicht mit. Sollten sie in Russland sein, gilt eine Auslieferung als unwahrscheinlich. Der US-Kongress hat vor fast 30 Jahren ein Kriegsverbrechergesetz verabschiedet, um die Verfolgung von Kriegsverbrechen gegen amerikanische Bürger zu ermöglichen.

RND/dpa

Verwandte Themen