Auf Felsen aufgelaufen

Südgriechenland: 120 Migranten aus Seenot gerettet

Flüchtlinge auf einem überfüllten Schlauchboot im Mittelmeer (Archivbild)

Athen. Die griechische Küstenwache hat in der Nacht zum Montag rund 120 Migranten aus einem felsigen Küstenabschnitt im Süden der Halbinsel Peloponnes gerettet. Der Wellengang hatte ihr Boot zu den Felsen von Kap Malea getrieben, wo es auf Grund lief. Wie der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die Küstenwache am Montag weiter berichtete, seien alle Menschen wohlauf und vorläufig in einer Schule des kleinen Hafens von Neapoli Voion untergebracht worden.

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Das Boot sei von der türkischen Ägäisküste gestartet und auf dem Weg nach Italien gewesen. Aus welchen Staaten die Migranten stammen, blieb zunächst unklar, wie der Staatsrundfunk weiter berichtete.

Gefährliche Flucht übers Meer

Schleuserbanden versuchen immer wieder, Migranten aus der Türkei und Staaten Nordafrikas sowie des Nahen Ostens in die EU-Staaten Griechenland, Zypern oder Italien zu bringen. Es kommt häufig zu Maschinenschäden oder Lecks auf den veralteten Booten und damit immer wieder zu Unglücken.

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Am 14. Juni waren beim Untergang eines völlig überfüllten Fischkutters rund 50 Seemeilen westlich Griechenlands Hunderte Menschen ums Leben gekommen.

RND/dpa

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