USA verklagen Hacker und Wall-Street-Händler wegen Betrugs

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Die Börsenaufsicht SEC hat ein eigenes Verfahren eingeleitet und verdächtigt insgesamt 32 Personen, Teil der Verschwörung zu sein. Foto: Shawn Thew

New York (dpa) - Die einen sollen sensible Finanzdaten erbeutet, die anderen illegale Insidergeschäfte damit gemacht haben: US-Ermittler haben insgesamt neun Männer wegen Cyberverbrechen und Betrug verklagt.

Den Gerichtsakten nach gehen die US-Behörden von einer Verschwörung von Hackern und Börsenhändlern aus. Über Jahre hinweg sollen die Hacker von Internetseiten wie Business Wire, Marketwired und PR Newswire, auf denen Firmen Finanzberichte veröffentlichen, Dokumente vor der Freischaltung geklaut haben. Die Wall-Street-Händler konnten diesen Wissensvorsprung dann ausnutzen und sollen so Millionen Dollar gemacht haben.

Die meisten Angeklagten stammen aus der Ukraine und Georgien. Die Täter sollen sowohl in den USA als auch von Osteuropa aus agiert haben. Die Klage gegen die fünf Hacker wurde an einem Bezirksgericht in Brooklyn eingereicht. Der Prozess gegen die vier Börsenhändler läuft in Newark, New Jersey.

Die Börsenaufsicht SEC hat ein eigenes Verfahren eingeleitet und verdächtigt insgesamt 32 Personen, Teil der Verschwörung zu sein. "Diese Hacker und Händler werden beschuldigt, mehr als 100 Millionen Dollar an illegalen Gewinnen eingestrichen zu haben", sagte SEC-Chefin Mary Jo White bei einer Pressekonferenz.

SEC-Mitteilung

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