Neue Geschäftszahlen

Unwetter belasten Allianz-Versicherung 

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Flutwelle im baden-württembergischen Braunsbach: Auch der Versicherungskonzern Allianz wird die Unwetterfolgen zu spüren bekommen. Foto: Marijan Murat/Archiv

München  - Die Überschwemmungen in Deutschland und den Nachbarländern haben Spuren bei Europas größtem Versicherer Allianz hinterlassen. 

Naturkatastrophen und eine hohe Abschreibung beim Verkauf der Südkorea-Tochter haben bei Europas größtem Versicherer Allianz im zweiten Quartal einen herben Gewinneinbruch hinterlassen. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 1,1 Milliarden Euro und damit 46 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Freitag in München mitteilte. Vor allem die schweren Unwetter in Deutschland und Frankreich kamen den Versicherer teuer zu stehen. Die Abschreibung auf das vor dem Verkauf stehende Korea-Geschäft schlug mit 352 Millionen Euro zu Buche. Der operative Gewinn brach um 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro ein. Damit schnitt das Unternehmen schlechter ab als von Analysten erwartet.

Vorstandschef Oliver Bäte sieht den Konzern dennoch auf Kurs, den operativen Gewinn in diesem Jahr im Rahmen der Zielspanne von 10 bis 11 Milliarden Euro zu halten.

dpa

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