Verdacht auf Lebensmittelvergiftung

Kunde übergibt sich nach dem Essen: Fast-Food-Filiale dicht gemacht

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Großeinsatz vor der KFC-Filiale in NRW.

Großeinsatz für die Feuerwehr! Mehrere Gäste einer Filiale von "Kentucky Fried Chicken" (KFC) im Kreis Unna (NRW) klagten über plötzliche Übelkeit - und es kam noch schlimmer. 

Kamen - Großeinsatz für die Feuerwehr! Mehrere Gäste einer Filiale von "Kentucky Fried Chicken" (KFC) im Kreis Unna (NRW) klagten laut wa.de* über plötzliche Übelkeit, ein Gast musste sich offenbar auch übergeben. Fünf Personen kamen ins Krankenhaus. Verdacht auf Lebensmittelvergiftung!

Auf Veranlassung der Kreispolizeibehörde Unna wurde das KFC-Schnellrestaurant am Dienstagabend vorläufig geschlossen. Am Mittwochmittag war aber bereits wieder geöffnet. Das Ordnungsamt der Stadt und das Gesundheitsamt des Kreises Unna wurden eingeschaltet. Dort liegt jetzt der Fall.

"Die Schließung durch die Polizei war eine Vorsorgemaßnahme. Wir sind als Gesundheitsbehörde dabei, die Fakten zu sammeln, um einen Überblick zu haben", sagte Constanze Rauert, Pressesprecherin des Kreises Unna am Mittwochmorgen im Gespräch mit wa.de*.

KFC-Filiale geschlossen: Das spielte sich ab

Durch die Feuerwehr wurde am Dienstagabend sofort ein sogenannter MANV-Alarm für die gleichzeitige Behandlung einer größeren Anzahl von Verletzten ausgelöst.

Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren daraufhin zur Einsatzstelle gefahren. Nach Angaben der betroffenen Personen hatten sie alle wohl ähnliche Produkte aus dem Angebot zu sich genommen und zunächst einen auffälligen Geschmack bemängelt.

Insgesamt fünf Verletzte mussten mit Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Nach wa.de*-Informationen konnten aber offenbar alle die Kliniken bereits wieder verlassen.

KFC-Filiale geschlossen: Proben werden kontrolliert

Gerüchten zufolge hatte sich das KFC-Personal selbst schon den ganzen Tag über auffällig viele Reklamationen gewundert. Auf Veranlassung der Polizei stellte das Schnellrestaurant unweit der A2-Anschlussstelle Kamen-Zentrum den Betrieb ein.

Diverse Proben, beispielsweise das Frittierfett, werden mutmaßlich genommen und in die lebensmitteltechnische Kontrolle gegeben.

Lars Becker mit Material von VN24/Axel Ruch

*WA.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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