Medienbericht:

Stromrechnung soll transparenter werden

Berlin - Die Energieversorger sollen einem Zeitungsbericht zufolge in Strom- und Gasrechnungen künftig alle Kostenfaktoren genau aufschlüsseln.

Das sehe ein Entwurf aus dem Ministerium von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor, berichtet die "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Der Entwurf zur "Verordnung zur transparenten Ausweisung staatlich oder regulatorisch gesetzter Preisbestandteile in der Strom- und Gasgrundversorgung" ist demnach bereits mit dem Justizministerium abgestimmt und befindet sich zur Abstimmung bei den Ländern und Interessenverbänden.

Mit der Verordnung sollten Kunden in der Grundversorgung mit ihrer Abrechnung künftig eine Auflistung aller "staatlich veranlassten Kostenbelastungen" erhalten, schreibt die "Bild"-Zeitung. Gemeint seien etwa Umsatzsteuer, Stromsteuer, Konzessionsabgabe, EEG-Umlage und KWK-Aufschlag. Damit sollten die Kunden besser in die Lage versetzt werden, die Zusammensetzung und Änderungen des allgemeinen Preises der Grundversorgung zu bewerten, zitiert das Blatt aus dem Entwurf. Betroffen von der Änderung sind demnach bis zu 19 Millionen Haushalte.

mid

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