Abkommen gegen Steuerflucht

Steuerzahlerbund kritisiert USA und China

Berlin - Der Bund der Steuerzahler hat das von über 50 Ländern unterzeichnete Abkommen gegen Steuerflucht als wichtigen Schritt der internationalen Staatengemeinschaft bezeichnet.

Der Informationsaustausch schaffe „mehr Transparenz und Steuergerechtigkeit“, sagte der Vorsitzende Reiner Holznagel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag).

Mit Blick auf die Verweigerungshaltung der USA und Chinas sowie das Zögern der Schweiz betonte Holznagel, das Abkommen benötige noch mehr internationalen Rückhalt. „Die Politik muss sich bemühen, dass weitere Staaten das Abkommen unterzeichnen, die sich bislang noch nicht zum Informationsaustausch bereit erklärt haben.“

Im Kampf gegen Steuerbetrüger schlossen sich am Mittwoch in Berlin 51 Länder dem Abkommen über den Austausch von Finanzdaten an. Weitere Staaten wollen folgen. Durch den automatischen Informationsaustausch soll es für Steuerbehörden einfacher werden, Geldströme ins Ausland zu kontrollieren und so Steuerflucht weiter einzudämmen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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