Mandat endet im Juli

"Spiegel": Eurogruppenchef Dijsselbloem vor neuer Amtszeit

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Jeroen Dijsselbloems laufendes Mandat endet im Juli. Foto: Olivier Hoslet

Brüssel - Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" gute Aussichten auf eine zweite Amtszeit.

Der Favorit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos, habe hingegen kaum noch Chancen, berichtete das Magazin. Der Sprecher Dijsselbloems nahm auf dpa-Anfrage keine Stellung zu dem Bericht.

Dijsselbloems laufendes Mandat endet im Juli. Der Niederländer hatte deutlich signalisiert, weitermachen zu wollen. De Guindos verliere in vielen Hauptstädten an Rückhalt, weil er sich bei Minister-Treffen als haushaltspolitischer Hardliner gezeigt habe, so das Nachrichtenmagazin.

Der Chef der Euro-Finanzminister ist im gemeinsamen Währungsgebiet ein mächtiger Mann. Falls Staaten in finanzielle Schieflage geraten, müssen Rettungsanträge bei ihm gestellt werden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte beim vergangenen Eurogruppentreffen Anfang des Monats gesagt, über das Mandat Dijsselbloems sei nicht gesprochen worden. Schäuble sagte, er habe vor zweieinhalb Jahren zu denen gehört, die auf die Idee gekommen seien, Dijsselbloem zum Eurogruppenchef zu küren.

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