Laut Medienbericht

Streicht die Hypo-Vereinsbank weitere 1500 Stellen?

München - Die Hypo-Vereinsbank will einem Pressebericht zufolge in einer weiteren Sparrunde rund 1500 Stellen streichen.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, sollen die Arbeitsplätze vor allem in der Verwaltung gekürzt werden.

Betroffen seien in erster Linie die Zentrale in München und Hamburg. Die endgültigen Pläne für die Streichungen sollen demnach Ende Oktober dem Aufsichtsrat vorgelegt werden. Eine Sprecherin der Bank wollte die Pläne und Zahlen gegenüber der "SZ" nicht kommentieren.

Derzeit läuft dem Bericht zufolge noch ein Sparprogramm in der Privatkundensparte, das bis zum Jahresende die Schließung von etwa 240 der zuvor rund 580 Filialen vorsieht. Auch hier würden rund 1500 Stellen wegfallen, jedoch ohne betriebsbedingte Kündigungen. Die neuen Pläne sehen dem Bericht zufolge vor, zentrale, aber kundenferne Bereiche wie Buchführung und Rechnungsprüfung zu verkleinern. Diese könnten durch die Regeln der neuen europäischen Bankenaufsicht bei der Konzernmutter, der Unicredit in Mailand, zentralisiert werden.

Seit Beginn der Finanzkrise sind laut der "SZ" allein bei den privaten Banken und Bausparkassen mehr als 20.000 Stellen gestrichen worden, bei den Sparkassen gut 11.000.

AFP

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