Verdacht der Geldwäsche

"Panama Papers": Chef der Hypo Vorarlberg tritt zurück

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"Panama Papers": Die "Süddeutsche Zeitung" hatte in Zusammenarbeit mit internationalen Medien Daten über Kunden der panamaischen Finanzkanzlei Mossack Fonseca ausgewertet.

Bregenz - Nach den Enthüllungen der "Panama Papers" hat der Vorstandsvorsitzende der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank Michael Grahammer seinen Rücktritt bekannt gegeben.

"Schlussendlich war die mediale Vorverurteilung der Hypo Vorarlberg und meiner Person, die in den letzten Tagen erfolgt ist, ausschlaggebend für mich, diesen Schritt zu setzen", hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Zuvor hatten die "Vorarlberger Nachrichten" über den Rücktritt berichtet.

Gegen Kunden der Hypo Vorarlberg ist in der Vergangenheit bereits in mehreren Fällen wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt worden. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am Montag eine Überprüfung der Bank in Auftrag gegeben. Es sei zu klären, ob das Institut die Organisationspflicht zur Prävention von Geldwäsche eingehalten habe.

Grahammer betonte weiterhin die Rechtmäßigkeit der Geschäfte: "Ich bin nach wie vor zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Bank zu keiner Zeit Gesetze oder Sanktionen verletzt hat." Seine Entscheidung zum Rücktritt sei bereits in den vergangenen Monaten gereift, sagte er. Grahammer war seit 2012 Vorstandsvorsitzender.

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dpa

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