Linde kommt beim Konzernumbau voran

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Büchele will sich auf das Kerngeschäft mit Flaschen- und Medizingasen konzentrieren. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Der Industriegase-Konzern Linde macht bei seinem Umbau Fortschritte. "Die Situation in Südafrika scheint sich langsam zu verbessern und in Australien sind wir schneller vorangekommen als geplant", sagte der neue Konzernchef Wolfgang Büchele auf der Hauptversammlung in München.

Jetzt werde das Geschäft in Brasilien auf Vordermann gebracht. Büchele hatte die Leitung des Dax-Konzerns im vergangenen Jahr vom langjährigen Vorstandschef Wolfgang Reitzle übernommen.

Neben einer verbesserten Organisation will Büchele sich auf das Kerngeschäft etwa mit Flaschen- und Medizingasen konzentrieren. Dies bedeutet aber auch, dass sich der Konzern aus weniger profitablen Ländern wohl verabschieden wird.

2014 hatte der starke Eurokurs Linde zu schaffen gemacht. Das hat sich durch den Kursverfall der Gemeinschaftswährung nun umgedreht. In das neue Jahr ist Linde deshalb mit Zuwächsen gestartet. Der Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten um knapp 8,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Linde 300 Millionen Euro nach 290 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Der Linde-Konzern ist ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Das Unternehmen mit weltweit mehr als 60 000 Beschäftigten stellt Gase her, die unter anderem in der Stahlproduktion, beim Schweißen, bei der Lebensmittelverarbeitung oder der Medizin zum Einsatz kommen.

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