Rettungsprogramm

Neuer Air-Berlin-Chef stellt erste Sanierungsschritte vor

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Air-Berlin-Chef Stefan Pichler

Berlin - Seit einem Monat sitzt er im Chefsessel der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft. Nun will Stefan Pichler sagen, wohin für Air Berlin die Reise gehen soll.

Der neue Air-Berlin-Chef Stefan Pichler will an diesem Dienstag (14.00 Uhr) erste Schritte für eine Sanierung der angeschlagenen Fluggesellschaft vorstellen. Danach werde es „Schlag auf Schlag gehen“, hatte Pichler wenige Tage nach seinem Amtsantritt vor einem Monat angekündigt.

Deutschlands zweitgrößte Airline steckt seit Jahren in der Krise und wird von Finanzspritzen des arabischen Großaktionärs Etihad über Wasser gehalten. 2014 hatte Air Berlin die Passagierzahl leicht gesteigert. Dennoch wird erneut ein Verlust von mehreren hundert Millionen Euro erwartet.

Air Berlin sei noch zu retten, hatte Pichler kurz nach Übernahme der neuen Aufgabe betont. Die Mitarbeiter müssten künftig wie mittelständische Unternehmer handeln und denken. Pichlers Vorgänger Joachim Hunold, Hartmut Mehdorn und Wolfgang Prock-Schauer hatten immer neue Spar- und Effizienzprogramme angestoßen. Eine Wende zu einem dauerhaft profitablen Fluggeschäft gelang auf diese Weise nicht. Kritiker bemängeln seit Jahren das unentschiedene Geschäftsmodell zwischen Europaflügen, Touristikgeschäft und Langstrecke.

Seine Ideen für die Rückkehr in die schwarzen Zahlen will Pichler auf der traditionellen Pressekonferenz der Air Berlin zur Reisemesse ITB in Berlin vorstellen. Die Internationale Tourismus-Börse beginnt an diesem Mittwoch.

dpa

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