Milliardendeal:

BMW setzt auf Batteriezellen von Samsung

München/Seoul  - BMW setzt für seine Elektroautos auch künftig auf den Batteriepartner Samsung SDI. Die Koreaner sollen neben dem i3 und dem i8 weitere Hybridmodelle mit Batteriezellen ausstatten.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten beide Seiten am Dienstag in Seoul, wie BMW mitteilte. Laut Samsung SDI ist das Geschäft mehrere Milliarden Euro schwer. Weitere finanzielle Details nannten die Koreaner nicht. Die Unternehmen arbeiten bereits seit 2009 zusammen.

Weil die Münchner auf einen steigenden Absatz ihrer Elektroautos bauen, soll Samsung SDI mittelfristig mehr Lithium-Ionen-Zellen liefern und die Speichereinheiten technologisch weiterentwickeln. Erklärtes Ziel der Koreaner ist es, die Leistungsfähigkeit ihrer Zellen im Verhältnis zum Gewicht (Energiedichte) bis Ende des Jahrzehnts zu verdoppeln. BMW hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr rund 5400 i3-Modelle verkauft, der neue Sportwagen i8 wird erst seit Juni ausgeliefert. Die Nachfrage übersteige aber bereits das für die Anlaufphase geplante Produktionsvolumen deutlich, hieß es.

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