Kein Stellenabbau: Kaufhof-Eigner HBC will investieren

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Nach der Kaufhof-Übernahme besetzt der neue Eigentümer HBC wichtige Posten im Aufsichtsrat neu. HBC-Manager Watros übernimmt den Vorsitz und kündigt Investitionen an. Foto: Warren Toda/Archiv

Düsseldorf/Köln (dpa) - Der neue Kaufhof-Eigentümer will künftig mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr in die Warenhauskette investieren. "Wir werden unser Geschäft sehr offensiv voranbringen", kündigte Hudson's Bay (HBC)-Manager Don Watros an.

Das Unternehmen befinde sich in einer "Position der Stärke", meinte er. Vorgesehen seien etwa Verbesserungen beim Service und bei der Warenpräsentation. Verstärkt wolle man auch auf den Online-Handel setzen. Stellenstreichungen seien dagegen nicht geplant.

Seit Donnerstag (1. Oktober) ist der milliardenschwere Verkauf der Warenhauskette Kaufhof an den kanadischen Handelsriesen HBC endgültig unter Dach und Fach. In einem Bieterrennen um die bisherige Metro-Tochter hatte Karstadt-Eigentümer René Benko zuvor eine Niederlage einstecken müssen.

Watros, der bei HBC für das internationale Geschäft zuständig ist, wurde zum neuen Vorsitzenden des Kaufhof-Aufsichtsrats gewählt. Der Manager übernahm damit den Posten des langjährigen Kaufhof-Chefs Lovro Mandac, der zuletzt an der Spitze des Kontrollgremiums gestanden hatte. Leiter der Kaufhof-Geschäftsführung bleibt Olivier Van den Bossche.

Zusammen mit Watros waren zuvor neun weitere Manager des neuen Eigentümers in das Kontrollgremium eingezogen. Hinzu kommen zehn Arbeitnehmervertreter der Kaufhof-Gruppe. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist Kaufhof-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hoepfel.

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