Jobvermittler sehen leichten Dämpfer für Arbeitsmarkt

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) rechnet damit, dass der Arbeitsmarkt in den kommenden drei Monaten stabil bleibt. Foto: Roland Weihrauch

Nürnberg (dpa) - Jobvermittler rechnen angesichts der erwarteten leichten Konjunktureintrübung demnächst mit einem leichten Dämpfer auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Das werde aber allenfalls zu einer Abschwächung der bislang guten Entwicklung führen, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag bei der Veröffentlichung seines Arbeitsmarktbarometers. Der Arbeitsmarkt bleibe in den kommenden drei Monaten stabil.

Der entsprechende Index sank im September um 0,4 auf 100,6 Punkte, betont die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Skala reicht von 90 bis 110; der Wert 100 signalisiert gleichbleibende Erwerbslosigkeit in den kommenden drei Monaten, Werte darunter steigende Arbeitslosenzahlen. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer fußt auf einer monatlichen Befragung der 156 deutschen Arbeitsagentur-Chefs.

Für 2016 rechnet IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber allerdings im Jahresschnitt mit leicht steigender Arbeitslosigkeit - und zwar um rund 70 000 im Vergleich zu 2015. Der Flüchtlingszustrom werde sich auch in der Arbeitslosigkeit niederschlagen. "Die Arbeitslosigkeit wird zwar vorübergehend ansteigen, entscheidend ist aber, dass die Zeit intensiv für Förderung und Vermittlung (der Flüchtlinge) genutzt wird", betonte Weber.

IAB-Pressemitteilung

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