Bisherige Praxis irreführend

Industrie verpflichtet sich zur Kennzeichnung von Einwegflaschen

+
Einwegflaschen in einem Leergut-Zählzentrum.

Berlin - Industrie und Handel wollen Einwegflaschen künftig so kennzeichnen, dass sie für Verbraucher leicht zu erkennen sind.

Vertreter von sechs Verbänden wollen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am kommenden Mittwoch in Berlin eine entsprechende Selbstverpflichtung übergeben. Das teilte das Ministerium am Montag mit.

Aus Sicht der Umweltverbände ist die Art und Weise wie Einweg-Pfandflaschen bisher gekennzeichnet werden, oft irreführend und zum Teil sogar illegal. Die Deutsche Umwelthilfe hatte darauf hingewiesen, dass die meisten Verbraucher, wenn auf einer Getränkeverpackung „Pfandflasche“ steht, automatisch davon ausgingen, es handele sich um eine umweltfreundliche Mehrwegverpackung.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Kassen: Flüchtlinge entlasten Krankenversicherung
Kassen: Flüchtlinge entlasten Krankenversicherung
Wahnsinns-Foto zeigt Chaos bei Aldi-Ausverkauf - „Das ist Krieg“
Wahnsinns-Foto zeigt Chaos bei Aldi-Ausverkauf - „Das ist Krieg“
Große Änderung bei Aldi: Darauf können sich die Kunden freuen
Große Änderung bei Aldi: Darauf können sich die Kunden freuen
Riesen-Ärger um geplante neue Coca-Cola-Dosen
Riesen-Ärger um geplante neue Coca-Cola-Dosen
Wegen Preisabsprachen: Rügenwalder muss hohe Strafe zahlen
Wegen Preisabsprachen: Rügenwalder muss hohe Strafe zahlen