Großbank HSBC denkt über Wegzug aus London nach

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Die HSBC hatte in den vergangenen Jahren mehrmals angedroht, nach Asien umzuziehen. Foto: Facundo Arrizabalaga/Archiv

London (dpa) - Eine der weltweit größten Banken, die britische HSBC, denkt über einen Wegzug aus London nach.

Der Verwaltungsrat habe das Management offiziell beauftragt, eine Standortanalyse vorzunehmen, sagte der Chef des Verwaltungsrates, Douglas Flint, in London. Nach der Finanzkrise habe sich ein neues Geschäftsumfeld ergeben.

Dazu gehöre auch, dass das britische Regelwerk eine Trennung von Investmentbank und Kundengeschäft fordert. 

"Als Teil einer größeren strategischen Orientierung hat der Verwaltungsrat das Management beauftragt, herauszuarbeiten, wo der beste Platz für unser Hauptquartier ist", sagte Flint.

Die HSBC hatte in den vergangenen Jahren mehrmals angedroht, nach Asien umzuziehen, sollte die Behörden in Großbritannien und in der EU bestimmte Regulierungsschritte nicht unterlassen. Die Bank, deren Kürzel für "Hongkong and Shanghai Banking Corporation" steht, hat starke Wurzeln in Asien. Die ersten Filialen waren 1865 in Hongkong eröffnet worden. 

Mitteilung HSBC

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