EZB berät auf Zypern über Griechenland und Anti-Krisen-Kurs

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Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), spricht in Frankfurt vor Journalisten. Foto: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Nikosia (dpa) - Zum Start des billionenschweren Kaufs von Staatsanleihen beraten Europas Währungshüter auf Zypern über ihren weiteren Kurs.

Mit Spannung erwartet wird, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag die Wirtschaftsprognosen vor dem Hintergrund des breit angelegten Programms anpassen wird - denn Ziel der Geldflut ist es, den Preisauftrieb zu beschleunigen. Dabei blickt die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals bis ins Jahr 2017. Für 2015 rechnen Ökonomen damit, dass die Notenbank auch wegen der Entwicklung der Ölpreise ihre Wachstumsprognosen nach oben, ihre Inflationsaussicht aber noch mal deutlich nach unten korrigieren wird.

Mit einer weiteren Zinssenkung oder anderen Schritten gegen die Mini-Inflation rechnen Ökonomen nicht. Allerdings dürfte der EZB-Rat in Nikosia den Umgang mit Forderungen der griechischen Regierung besprechen. Athen hatte angekündigt, mit der Zentralbank über die Rückzahlung demnächst auslaufender Anleihen verhandeln zu wollen.

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