Tarifverhandlungen

Deutsche Bahn und Lokführer wieder an einem Tisch

Frankfurt/Berlin - Nach langer Pause nehmen die Deutsche Bahn und die Lokführer-Gewerkschaft die Verhandlungen wieder auf. Was das für Bahn-Reisende bedeutet.

Nach wochenlanger Funkstille im festgefahrenen Bahn-Tarifkonflikt haben sich Konzern und Lokführer wieder an einen Tisch gesetzt. Claus Weselsky, der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), und Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber trafen am Donnerstag in Berlin zusammen. Weber hatte vorab angekündigt, auf die Gewerkschaft zuzugehen und auch von ihr Bewegung gefordert.

Die Bahn versucht damit weitere Streiks abzuwenden. Nach zwei Warnstreiks entscheiden die Lokführer bis 2. Oktober in einer eine Urabstimmung darüber, ob sie wieder die Züge stehen lassen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer fordert für die Beschäftigten fünf Prozent mehr Lohn und eine kürzere Wochenarbeitszeit.

Erschwert werden die Verhandlungen durch einen Konflikt unter den Gewerkschaften. Die GDL will auch für Zugbegleiter und weiteres Personal verhandeln, das bislang die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Verhandlungstisch vertreten hat.

dpa

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