Datenleck beim Dienstleister

Commerzbank muss 15.000 Kreditkarten austauschen

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Die Commerzbank muss mehr als 15.000 Kreditkarten austauschen.

Frankfurt - Die Commerzbank muss wegen eines Datenlecks bei einem Kreditkarten-Dienstleister rund 15.000 Kreditkarten austauschen.

Nach einem größeren Datenleck bei einem Dienstleister hat die Commerzbank 15 000 Kreditkarten ausgetauscht. „Wir haben vorsorglich Kreditkarten ausgetauscht, weil wir von einem Dienstleister informiert wurden, dass es möglicherweise zu Missbrauchsfällen kommen könnte“, sagte ein Commerzbank-Sprecher am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht des „Handelsblatts“.

„Von der Kreditkartenorganisation haben wir Hinweise erhalten, dass Dritte möglicherweise unberechtigt in den Besitz von Kreditkartendaten gelangt sein könnten“, heißt es in einem Schreiben der Commerzbank an betroffene Bankkunden, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Um der Gefahr einer missbräuchlichen Verwendung vorzubeugen, tauschen wir Ihre Karte vorsorglich aus.“

Zwar machen die 15 000 Karten nur einen sehr kleinen Teil aller Karten aus, die die Commerzbank an ihre knapp zwölf Millionen Privatkunden ausgegeben hat. Dennoch ist ein Austausch in dieser Größenordnung nichts Alltägliches.

Dem Vernehmen nach warnten die Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard die Commerzbank vor dem möglichen Ausspionieren sensibler Kartendaten. Diese Hinweise hätten auch anderen Banken erhalten. Ob andere Institute ebenfalls Kreditkarten in größerem Umfang ausgetauscht haben, war zunächst unklar.

AFP/dpa

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