Stellenabbau kostet viel Geld

Commerzbank mit herbem Verlust wegen Stellenabbau

+
Die Zentrale der Commerzbank in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Der Abbau Tausender Stellen hat die Commerzbank im zweiten Quartal noch tiefer als erwartet in die roten Zahlen gedrückt.

Unterm Strich fiel ein Verlust von 637 Millionen Euro an - nach einem Gewinn von neu ausgewiesenen 215 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Geldhaus mitteilte.

Auch im Tagesgeschäft lief es schlechter: Der operative Gewinn sank von revidierten 351 Millionen auf 183 Millionen Euro. Die Erträge - die gesamten Einnahmen - gingen von 2,24 Milliarden auf 2,07 Milliarden Euro zurück.

Die Commerzbank hatte bereits angedeutet, wie das Quartal gelaufen ist, als sie die Rechnung für den Stellenabbau präsentierte: Genau 807 Millionen Euro stellte das Institut für Abfindungen und andere Kosten zurück. Die teilverstaatlichte Commerzbank hatte im Herbst angekündigt, bis zum Jahr 2020 insgesamt 9600 Vollzeitstellen zu streichen. An ihren Filialen hält sie dagegen fest.

Mehr zum Thema

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Rückruf bei Kaufland: Produkt mit Bakterien verseucht

Rückruf bei Kaufland: Produkt mit Bakterien verseucht

Kunde freut sich auf Pizza „Grande“ und erlebt herbe Enttäuschung

Kunde freut sich auf Pizza „Grande“ und erlebt herbe Enttäuschung

Aldi wirft beliebte Eigenmarken aus dem Sortiment - Das ist der Grund

Aldi wirft beliebte Eigenmarken aus dem Sortiment - Das ist der Grund

Flughäfen spüren Air-Berlin-Lücke noch immer

Flughäfen spüren Air-Berlin-Lücke noch immer

Farnborough: Airbus und Boeing sammeln Großaufträge ein

Farnborough: Airbus und Boeing sammeln Großaufträge ein

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren