Bericht: JPMorgan führt Strafzinsen für Großkunden ein

+
Neue Auflagen der Aufsichtsbehörden machen große Einlagen für die Bank zu teuer. Foto: Justin Lane

New York (dpa) - Das Parken von riesigen Geldbeträgen wird einem Bericht zufolge auch bei der US-Großbank JPMorgan künftig teuer.

Das Institut plane die Einführung von Strafzinsen für institutionelle Kunden wie Hedgefonds, Auslandsbanken und Beteiligungsgesellschaften, schreibt das "Wall Street Journal" (Dienstag) unter Berufung auf ein internes Memo der Bank.

Hintergrund seien neben den niedrigen Zinsen vor allem neue Auflagen der Aufsichtsbehörden. Das mache große Einlagen für die Bank zu teuer. Privatkunden sollen von den Strafgebühren aber verschont werden.

In Europa haben bereits mehrere Geldhäuser Gebühren für große Guthaben eingeführt - darunter auch das genossenschaftliche Spitzeninstitut WGZ Bank und die Commerzbank. Kleinsparer treffen die Strafzinsen bislang nicht.

WSJ-Bericht

Kommentare

Meistgelesen

Lebensmittel und Mieten sind schuld: Leben in Deutschland wird teurer
Lebensmittel und Mieten sind schuld: Leben in Deutschland wird teurer
Air Berlin ist insolvent - Das passiert mit gültigen Flugtickets
Air Berlin ist insolvent - Das passiert mit gültigen Flugtickets
Rynair erhebt schwere Vorwürfe gegen Air Berlin: „Offensichtliches Komplott“ 
Rynair erhebt schwere Vorwürfe gegen Air Berlin: „Offensichtliches Komplott“ 
Eier-Skandal: Weiterer Giftstoff entdeckt
Eier-Skandal: Weiterer Giftstoff entdeckt
Umweltbundesamt fordert Abschaffung des Diesel-Privilegs bei Mineralölsteuer
Umweltbundesamt fordert Abschaffung des Diesel-Privilegs bei Mineralölsteuer