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Apple Keynote: Tim Cook kündigt eigene Chips an - und schickt Intel in den Ruhestand

Neue Macs
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Bye-bye Intel: Apple schickt seinen langjährigen Partner in Rente.

Apple lädt heute Abend zur nächsten Keynote. „One more thing“ kündigt der Konzern in Anlehnung an Steve Jobs an. Damit ist klar: Es geht um eine ganz große Sache.

  • Apple steht bereits vor der dritten Keynote in diesem Herbst.
  • Bei der Einladung für die virtuelle Veranstaltung legen die Kalifornier die Messlatte ungewohnt hoch.
  • Jetzt spekulieren Apple-Fans, was Konzern-Chef Tim Cook am Dienstag im Gepäck haben könnte.

Update vom 10. November, 20.01 Uhr: Was bleibt also von dieser Keynote?

  • 1. Apple macht sich - wie erwartet - unabhängig von Intel.
  • 2. Der Konzern nimmt mit dem MacMini jetzt einen neuen Anlauf, um auch bei stationären Heim-Rechnern zu punkten. Dafür senken die Kalifornier sogar den Preis. Für die klassischen PC-Hersteller ist das eher keine gute Nachricht.
  • 3. Die anderen, von vielen erwarteten Geräte wie wie die AirPods Studio Kopfhörer oder die elektronischen Schlüsselanhänger AirTags kommen später - womöglich auch gar nicht. Wir hatten den beiden Produktgruppen ohnehin nur Außenseiter-Chancen eingeräumt (siehe unten).
  • 4. Apple hatte vor allem wegen des verspäteten Start des iPhone 12 ein schwächer als erwartetes Quartal. Im Weihnachtsquartal dürften die Kalifornier dafür jetzt richtig abräumen.

Das war‘s für heute Abend von der dritten und wohl letzten Apple Keynote in diesem Jahr. Vielen Dank fürs Mitlesen und einen schönen Abend.

Update vom 10. November, 19.48 Uhr: Apple hat sich gerade auch offiziell von Intel verabschiedet. Die Kalifornier rüsten ihre beliebtesten Mobil-Rechner ab sofort mit selbst entwickelten Chips aus. Sie sollen schneller sein und sparsamer mit einer Akkuladung umgehen. Schlecht für Intel, aber gut fürs Weihnachtsgeschäft.

Update vom 10. November, 19.43 Uhr: Die neuen Rechner sind ab heute bestellbar. Das neue Betriebssystem steht ab morgen zum Download bereit.

Update vom 10. November, 19.40 Uhr: Apples MacBook-Flaggschiff bekommt natürlich auch den neuen Apple-Chip auf Basis der ARM-Architektur. Das MacBook Pro 13 Zoll ist bei vielen Usern an Unis und in Unternehmen das Gerät ihrer Wahl. So, wie‘s aussieht, wird es jetzt wohl noch beliebter. Laut Apple bietet das Gerät jetzt 17 Stunden Akkulaufzeit beim Surfen und 20 Stunden für Videos. Ladegeräte werden es künftig wohl schwer haben. Der Preis: 1299 Dollar.

Update vom 10. November, 19.32 Uhr: Neben dem MacBook Air will Apple auch den MacMini mit dem M1 aufbohren. Sieht so aus, als ob der Konzern jetzt auch noch die Privat-Haushalte erobern will. Das zeigt auch ein Blick auf die Anschlüsse. Es gibt sogar einen Ethernet-Anschluss für den heimischen DSL-Anschluss. Der Preis: 699 Dollar und damit 100 Dollar weniger als sein Vorgänger. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Modell: Das populäre MacBook Pro.

Update vom 10. November, 19.31 Uhr: Dank des M1 soll das MacBook Air beim Surfen 15 Stunden mit einer Akku-Ladung durchhalten können. Bei Videos soll eine Ladung für 18 Stunden ohne Steckdose reichen. Das Ladegerät kann also künftig zu Hause bleiben, wenn man nach Corona mal wieder unterwegs sein darf. Der Preis klingt jedenfalls einigermaßen genügsam: 999 Dollar.

Update vom 10. November, 19.23 Uhr: Der erste Rechner, der mit den neuen Apple-Chips ausgerüstet werden soll, ist das MacBook Air. Das ultra-leichte Notebook ist laut Apple der meist-verkaufte 13-Zoll-Mobilrechner weltweit.

Update vom 10. November, 19.16 Uhr: Aber das neue Betriebssystem hat zusammen mit den neuen Halbleitern aus Cupertino aber noch einen großen Vorteil: Alle Apps, die auf dem iPad oder iPhone laufen, laufen jetzt auch auf den Macs. Das könnte ziemlich cool werden.

Update vom 10. November, 19.16 Uhr: Neben dem neuen Apple Silicon kündigt der Konzern natürlich auch das passende Betriebssystem an: macOS 11 Big Sur. Programme sollen sich schneller starten lassen und alles soll noch sicherer werden.

Update vom 10. November, 19.07 Uhr: Die neuen Macs von Apple kriegen ihren eigenen Chip. Apple nennt ihn M1. Acht Kerne sollen für richtig Tempo sorgen. Der Konzern verspricht die schnellste Recheneinheit in einem Computer und gleichzeitig einen deutlich geringeren Energie-Verbrauch. Der Konzern ist selbstbewusst wie immer: „Der M1 ist der beste Chip, der je entwickelt wurde.“

Update vom 10. November, 19.06 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Apple-Chef Tim Cook kündigt Macs mit Apple Silicon an. Intel ist ab heute Geschichte.

Update vom 10. November, 19.05 Uhr: Apple-Chef Tim Cook hält sich nicht lange mit Vorreden auf. Heute geht es um eine Sache: „Den Mac“. Sieht also aus, dass die Kalifornier Rechner mit Apple Silicon an den Start schicken.

Update vom 10. November, 19.04 Uhr: Auftritt Tim Cook. Der Apple-Boss meldet sich erneut virtuell aus der schnieken Konzernzentrale in Cupertino. Und es geht direkt los mit dem Rückblick auf die zuletzt vorgestellten Apple Watch, das iPad Air und das iPhone 12. 

Update vom 10. November, 19.00 Uhr: Musik - die Show geht los. Wir haben den Livestream integriert - und sind schon echt gespannt.

Update vom 10. November, 18.01 Uhr: Der Countdown läuft. Noch eine Stunde bis zum Start der voraussichtlich letzten Apple Keynote in diesem Jahr. Wenn nicht alles täuscht, dürfte Konzern-Chef Tim Cook heute eine der wichtigsten strategischen Weichenstellungen seit der Einführung des iPhone vorstellen. Wir tickern zur Keynote hier live. 

Update vom 10. November, 17.01 Uhr: Die bevorstehende Keynote von Apple heute Abend ist unter Investoren bislang kein Stimmungsaufheller. Gut zwei Stunden vor dem Start der Veranstaltung notiert die Apple-Aktie bei 115,10 Dollar und damit rund 1,1 Prozent im Minus. Das ist etwas schwächer als der Gesamtmarkt. Am späten Nachmittag deutscher Zeit lag der marktbreite S&P 500 0,8 Prozent tiefer bei 3527 Punkten.  

Update vom 10. November, 16.27 Uhr: Schon bevor Apple-Boss Tim Cook heute Abend „One more thing“ vorstellt, hat der Konzern Grund zum Feiern. Heute auf den Tag vor 13 Jahren haben die Kalifornier ihren Apple Store eröffnet. Der Start des Webshops am 10. November 1997 gilt bis heute als einer der wichtigsten Meilensteine in der Konzerngeschichte. Zwar weist das Unternehmen aus Cupertino die Umsatz-Zahlen für seine virtuelle Einkaufsmeile nicht gesondert aus. Experten schätzen aber, dass die Kalifornier weltweit einen zweistelligen Milliarden-Betrag im Web umsetzen.  

Update vom 10. November, 15.08 Uhr: Die Vorbereitung für die voraussichtlich letzte Apple-Keynote in diesem Jahr läuft. In den USA und Deutschland sind die Apple Stores  vorübergehend nicht erreichbar. „Sind gleich zurück“, heißt es auf der entsprechenden Store-Seite. Üblicherweise sind die Ladenzeilen mit Ende der Keynote wieder erreichbar. In Deutschland dürfte das heute Abend ab ca. 21 Uhr sein. 

Apple hat seinen Store am Mittwoch vorübergehend runtergefahren.

Update 10. November, 11.29 Uhr: Apple muss kurz vor der Keynote am Dienstag eine bittere Pille schlucken. Der chinesische Handy-Hersteller Xiaomi hat im dritten Quartal erstmals mehr Smartphones als Apple verkauft und die Kalifornier auf Rang vier verdrängt. Das geht aus aktuellen Zahlen der Marktforscher Canalys, IDC und Counterpoint hervor. Danach werden die ersten drei Plätze jetzt von Samsung und den beiden chinesischen Anbietern Huawei und Xiaomi belegt.

Apple hat im abgelaufenen vierten Quartal seines Geschäftsjahrs in China einen Umsatzrückgang von knapp 30 Prozent hinnehmen müssen. Weltweit verkauften die Kalifornier zuletzt insgesamt rund 41,7 Millionen iPhones und damit knapp sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Xiaomi legte im selben Zeitraum um 46 Prozent zu.

Allerdings dürfte Apple im laufenden Quartal wieder Boden gutmachen. Marktforschern zufolge hätten viele Apple-Fans mit dem Kauf eines neuen iPhones gewartet, bis Apple sein neues iPhone 12 vorstellt, das den superschnellen, neuen Datenstandard 5G unterstützt. Das neue iPhone 12 ist seit gut drei Wochen auf dem Markt.

Apple vor der Keynote: Produkte und Wahrscheinlichkeiten – diese Neuheiten könnte Tim Cook präsentieren

Erstmeldung vom 9. November, 10.15 Uhr - Der übliche Produkt-Fahrplan von Apple* für den Herbst ist eigentlich sehr übersichtlich. Im September stellt der Konzern die neueste Version des iPhone vor, um im Oktober mit einer kleineren Keynote nachzulegen – vorausgesetzt, es gibt auch neue iPads oder neue Macs.

Doch im Corona*-Jahr 2020 läuft vieles anders bei den Kaliforniern. Schon im September schickte Konzernchef Tim Cook* neue iPads sowie die neue Apple Watch an den Start. Im Oktober folgte das von vielen sehnsüchtig erwartete iPhone* 12 und im November will Apple nun noch einen drauflegen. „One more thing“, verspricht der Konzern in seiner Einladung für die wohl letzte Apple Keynote im laufenden Jahr und erinnert damit an seinen legendären Mitgründer* Steve Jobs*.

Am Dienstag (10. November) ab 19 Uhr deutscher Zeit tritt Tim Cook zur nächsten virtuellen Apple Keynote an. Und wenn nicht alles täuscht, könnte es die größte strategische Weichenstellung seit der Einführung des iPhones 2007 werden.

Was die Experten zur nächsten Apple Keynote erwarten, wie wahrscheinlich die einzelnen Produkte sind – und was sich der Konzern für später aufhebt. Ein Überblick:

Apple Keynote: Silicon Macs – Wahrscheinlichkeit 95 Prozent

Unter nahezu allen Apple-Experten gilt als praktisch sicher, dass der Konzern am Dienstag die ersten Macs mit Chips vorstellt, die nicht mehr von Intel stammen, sondern von Apple selbst. Bis 2022 sollen alle MacBooks und die stationären iMacs komplett auf hauseigenen Chips laufen. Die neue Apple-Plattform setzt auf der Architektur des britischen Spezialisten ARM auf. In der Branche gilt der Schritt als Meilenstein.

Berichten zufolge dürfte Apple mit dem MacBook Pro und dem MacBook Air zunächst seine beiden beliebtesten Mobilrechner aufrüsten. Die iMacs sollen später folgen. Offen blieb hingegen bis zuletzt, ob der Konzern zum Start am Dienstag auch den 16-Zoll-Bruder des MacBook Pro aufbohrt. Beim zuständigen Apple-Partner Quanta Computer soll es zuletzt Produktionsprobleme gegeben haben, heißt es aus Branchenkreisen. Daher könnte sich der Start womöglich verzögern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg vor wenigen Tagen.

Apple hatte seine Rechner 2005 von der PowerPC-Architektur von IBM und Motorola auf die deutlich schnelleren Intel-Chips umgestellt. Mit dem radikalen Schnitt wollte Apple-Boss Steve Jobs bei der Rechenpower wieder auf Augenhöhe mit der Windows-Konkurrenz kommen. Die Wette ging auf. Nach einem Überblick des Marktforschers IDC ist Apple mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent inzwischen die Nummer vier weltweit.

Apple Keynote: Intel war den Kaliforniern offenbar zu langsam

Doch zuletzt hatte Intel seinen Nimbus als Innovationsführer eingebüßt. Apple sei zunehmend unzufrieden mit dem Entwicklungstempo des Weltmarktführers gewesen, hieß es aus Branchenkreisen. Dazu hatte Intel mit massiven Problemen bei der Umstellung auf die neueste Chip-Generation zu kämpfen.

Im Juni zog Apple daher die Reißleine. Künftig werde man komplett auf eigene Chips auf ARM-Basis setzen, kündigte Konzernchef Cook an. Bei den entsprechenden Halbleitern verfügt das Unternehmen aus Cupertino über jahrelange Erfahrung, immerhin steckte bereits im ersten iPhone ein Chip aus der ARM-Familie.

Für Apple-User dürfte das zwei entscheidende Vorteile bringen: Erstens laufen künftig auf allen neuen Macs sämtliche iPhone-Apps, sofern das neue Betriebssystem macOS 11 Big Sur installiert ist. Und zweitens verspricht die neue Systemarchitektur erheblich längere Akku-Laufzeiten. Künftig, so spekulieren Apple-Auguren, könnten Macbooks 15 bis 20 Stunden ohne Nachladen auskommen. Außerdem erlaubt die neue Technologie wohl auch flachere Gehäuse und ein geringeres Gewicht.

Apple Keynote: macOS 11 Big Sur – Wahrscheinlichkeit 95 Prozent

Neben den neuen MacBooks mit Apple Silicon dürfte der Konzern am Dienstag auch sein neues Betriebssystem macOS 11 Big Sur vorstellen. Erst am Donnerstag hatte Apple Entwicklern mit der Version 11.0.1 eine weitere Beta-Version des neuen Betriebssystems zur Verfügung gestellt. Die Ansprüche an die Software sind diesmal höher als sonst, denn neben der ARM-Plattform muss die neue Software auch mit der verbreiteten Intel-Architektur umgehen können. Das gilt als technisch durchaus knifflig.

Apple Keynote: AirTags – Wahrscheinlichkeit 50 Prozent

Bloggern zufolge könnte Apple-Chef Tim Cook am Dienstag möglicherweise auch AirTags auspacken. Sie sind eine Art digitaler Anhänger, der dabei helfen soll, verlorene Schlüssel oder Taschen wieder zu finden. Offenbar sollen AirTags ein Breitband-Signal senden, das sich mit Hilfe anderer iPhones orten lässt. Ein entsprechendes Patent hatte Apple im vergangen Jahr angemeldet. Die Vorstellung der neuen Apple-Suchhilfen war ursprünglich bereits für die Apple Keynote im Oktober erwartet worden, fand dann aber nicht statt. Nun könnte Cook die Cyber-Show am Dienstag mit den AirTags eröffnen. Mit einem geschätzten Preis von 25 bis 30 Euro könnten die AirTags der bislang günstigste Einstieg in die Apple-Welt werden.

Apple Keynote: AirPods Studio – Wahrscheinlichkeit 45 Prozent

Apple könnte am Dienstag mit den AirPods Studio die Markteinführung einer neuen Kopfhörer-Baureihe ankündigen. Die im Premium-Segment angesiedelten AirPods Studio sind klassische Bügelkopfhörer. Technisch dürften sie auf der inzwischen weit verbreiteten Bluetooth-Technologie aufsetzen und damit vollständig kabellos auskommen. Ähnlich wie die aktuellen AirPods Pro dürften auch die neuen Premium-Kopfhörer standardmäßig mit aktiver Geräusch-Unterdrückung (Active Noise Cancellation, ANC) ausgerüstet sein.

Außerdem sollen sie auch beim Sport genutzt werden können. Je nach Anforderung könnten die Ohrmuscheln und das Kopfband ausgetauscht werden, spekulieren Blogger. Preislich könnten die neuen Highend-Kopfhörer je nach Ausstattung zwischen 350 bis 600 Dollar liegen. Doch erste Berichte über einen möglichen Einstieg von Apple in den Markt für Bügelkopfhörer gibt es schon seit 2018 – bislang ist noch nichts passiert. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.

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