Eklat in England

Wahnsinn! Aldi-Kunden prügeln sich wegen eines Produkts

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In England sorgte der Hype um eine Plüsch-Karotte für Chaos bei Aldi.

Eine Plüsch-Karotte hat für einen Ansturm auf Filialen von Aldi ausgelöst. Bei den Kunden kam es zu Streitereien und Rangeleien. 

London - Kevin, the Carrot, so heißt die Hauptfigur mehrerer kurzer Werbespots von Aldi in Großbritannien. Die animierte Figur scheint sich bei den Briten sehr großer Beliebtheit zu erfreuen. Die Welt schreibt sogar von einem Celebrity-Status. Im aktuellsten Video hat Kevins Gegenspieler Pascal, die Pastinake, seine Frau Katie und die drei Karottenkinder Chantenay, Jasper und Baby Carrot gefangen genommen. Am Weihnachtsabend versucht Kevin sie aus dessen Fängen zu befreien. 

Am Donnerstag, dem 22. November, gab es Kevin, die Karotte, in den Filialen von Aldi als Plüschversion zu kaufen. Der Andrang war so groß, dass der Discounter Probleme mit seiner Website hatte. 

Aldi: Lange Schlangen und handfester Streit wegen einer Karotte

Nachdem man die Karotte online nicht mehr bekam, bildeten sich im ganzen Land lange Schlangen vor den Märkten von Aldi. Die sozialen Medien füllten sich in den nächsten Stunden mit unzähligen Fotos, die den Wahnsinn dokumentierten.

In den Filialen waren die Plüsch-Karotten schon vor dem Mittag vergriffen. Laut Medienberichten, auf die sich die Welt bezieht, kam es in einzelnen Läden sogar zu Handgreiflichkeiten und Rangeleien.

Furchtbar: Bei einer missglückten Fahrübung durchbricht eine 24-Jährige den Eingang vom Ikea und kommt erst nach mehreren Metern im Kassenbereich des Einrichtungshauses zum Stehen. Das Foto zeigt den Unfall.

Aldi: Anzahl der Plüsch-Karotten pro Kunde limitiert

Kevin, die Karotte, ist seit 2016 Werbegesicht von Aldi. In einer kleinen Version gab es jetzt die ganze Familie zu Kaufen, zum Beispiel Kevin und Katie als Weihnachtsbaumanhänger für 2,99 Pfund (3,37 Euro). Eine ein Meter lange Version von Kevin kostete 19,99 Pfund (22,60 Euro), dazu gab es eine Tasse, ein Buch und ein Mal- und Stickerbuch.

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„Es tut uns leid, dass einige Kunden diese Produkte nicht kaufen konnten. Die Nachfrage war außergewöhnlich groß“, sagte eine Aldi-Sprecher. Der Discounter hatte das Angebot in diesem Jahr extra vergrößert und die Abgabe je Kunde auf zwei Exemplare beschränkt. Trotzdem reichte der Bestand nicht aus. 

Aldi etabliert sich in Großbritannien

Seit einigen Jahren stärkt der deutsche Discounter seine Stellung auf der Insel. Die „Welt“ berichtet, dass Aldi mit einem Marktanteil von knapp acht Prozent mittlerweile auf Platz vier der Supermarktketten im Land ist. Anfang 2016 hatte die Kette nur einen Anteil 5,8 Prozent.

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