"The Best Of Me" enttäuscht als billiges Herzschmerz-Kino

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Spielen in "The Best Of Me" ein Liebespaar: James Marsden als Dawson Cole und Michelle Monaghan als Amanda Collier.

Es ist dieser Moment, in dem man im Kino sitzt und ahnt, was nun für ein unfassbarer Blödsinn kommen könnte: In der  Sparks-Verfilmung „The Best of Me“ wird diese Befürchtung leider wahr.

Es ist dieser Moment, in dem man im Kino sitzt und ahnt, was nun für ein unfassbarer Blödsinn kommen könnte – aber gleichzeitig hofft, dass die Filmemacher doch nicht wirklich noch die nächste unglaubwürdige Ladung Groteske draufsetzen werden. Im Falle von „The Best of Me“ lautet die Erkenntnis: Doch, sie tun es. Wenn der Zuschauer glaubt, kitschiger geht’s nicht mehr, kommt von irgendwo der nächste symbolträchtige Augenaufschlag, Sonnenuntergang, Sternenhimmel her.

Man weiß nicht, welcher Liebeszauber Regisseur Michael Hoffman derart umnachtet hat, dass er sich nach seiner großartigen Coen-Drehbuchverfilmung „Gambit“ in diese Tiefen des ganz billigen Herzschmerz-Kinos hinabbegeben hat. Ja, wer Adaptionen der Bücher von Nicholas Sparks sehen mag, der möchte ein bisschen Seelenstreicheln. Diese Schnulze über ein Paar, das sich aus den Augen verlor und Jahre später nicht mehr zusammenfinden kann, ist aber eine Beleidigung für jeden, der zwar etwas fürs Herz sucht, dabei sein Hirn aber nicht an der Popcorn-Theke abgibt.

Katja Kraft

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