Bitte um Hinweise

Aktenzeichen XY: Grausiger Fund – Mann mit Betonblock im See versenkt

Vor 14 Jahren wurde in einem See in der Schweiz eine Leiche entdeckt – beschwert mit Betonteilen. Letzte Hoffnung zur Aufklärung des mysteriösen Falls: Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“.

Am Mittwoch (16. März) zeigt ZDF die nächste Folge von „Aktenzeichen XY“*. Unter anderem in zwei unaufgeklärten Tötungsdelikten hoffen sich die Ermittler neue Hinweise durch die Zuschauer der Fahndungssendung. Einer der Fälle stellt die Schweizer Polizei seit 14 Jahren vor ein Rätsel, wie MANNHEIM24* berichtet: Wer hat einen 27-jährigen Mann getötet und seine Leiche im Barchetsee versenkt?

SendungAktenzeichen XY... ungelöst
SenderZDF
ModeratorRudi Cerne

Schweizer Fall bei „Aktenzeichen XY“ – Leiche mit Betonblock in See versenkt

Am 10. Dezember 2007 ist ein 27-jähriger Mann aus dem Schweizer Kanton Schaffhausen mit Freunden unterwegs, als er einen Anruf erhält, der ihn offenbar sehr beschäftigt. Drei Tage später, am 13. Dezember 2007, findet der Pächter des rund 15 Kilometer entfernten Barchetsees seine Leiche im Wasser.

Der Körper des Todesopfers wurde teilweise entkleidet, der oder die Täter haben seinen Körper an ein längliches Betonelement gebunden und an einem Steg im See verdenkt. Nach Angaben der Kantonspolizei Thurgau weist die Leiche mehrere Schusswunden auf. Laut eines Berichts des Portals tagblatt.ch sei der 27-jährige Ägypter der Polizei bekannt gewesen, hätte mutmaßliche Kontakte ins Drogenmilieu gehabt.

„Aktenzeichen XY“: 14 Jahre nach Leichenfund in See – ZDF-Sendung „letzte Fahndungsmöglichkeit“

Am 25. Dezember 2007 wird das Auto des Toten, ein auffälliger Fiat Punto, auf dem Parkplatz einer Gaststätte in Schaffhausen gefunden. Bis heute ist es den Ermittlern ein Rätsel, wie der Wagen, der gemeinsam mit dem Todesopfer verschwand, an diese Stelle kam. Das Handy des Opfers mit ägyptischen Wurzeln ist bis heute verschwunden – nach Angaben der Ermittler handelte es sich um ein schwarzes Nokia 6230i.

Auch 14 Jahre nach dem Fund der Leiche im Barchetsee tappen die Ermittler bei der Suche nach den Tätern im Dunkeln. Fest steht, dass an der Beseitigung der Leiche mindestens zwei Leute beteiligt gewesen sein mussten. Können die Zuschauer der neuen Folge von „Aktenzeichen XY“* womöglich neue Hinweise liefern? „Das ist unsere letzte Fahndungsmöglichkeit“, zitiert tagblatt.ch den Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau.

Mysteriöser Fall aus der Schweiz bei „Aktenzeichen XY“: 10.000 Franken für Hinweise ausgesetzt

Bei „Aktenzeichen XY“ haben die Kantonspolizei Thurgau und das Bundeskriminalamt Wiesbaden mehrere Fragen an die ZDF-Zuschauer: Wer hat am Barchetsee und dem nahegelegenen Parkplatz, an dem das auffällige Auto des 27-Jährigen gefunden wurde, Beobachtungen gemacht? Wer kannte den Mann und kann etwas zu einem möglichen Motiv sagen?

In der Sendung am 16. März (20:15 Uhr), in der es unter anderem auch um einen rätselhaften Leichenfund Rheinland-Pfalz* geht, zeigen die Ermittler gemeinsam mit Moderator Rudi Cerne das Betonelement, mit dem die Leiche im Barchetsee versenkt wurde, aber auch die Örtlichkeiten, die bei der brutalen Tat eine Rolle spielten. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, hat die Polizei eine Belohnung von 10.000 Franken (etwa 9.650 Euro) ausgesetzt.

„Aktenzeichen XY“ zeigt Fall eines getöteten 27-Jährigen aus der Schweiz (Montage)

„Aktenzeichen XY“: So können ZDF-Zuschauer Hinweise abgeben

Zuschauer von „Aktenzeichen XY“ können während der Sendung, aber auch nach der Ausstrahlung im ZDF Hinweise zu den gezeigten Fällen abgeben. Am Sendeabend (20:15 bis 1:30 Uhr) nimmt das Aufnahmestudio in München unter (089) 95 01 95 entgegen. Während der Sendung werden aber auch die Kontaktdaten der für den jeweiligen Fall zuständigen Dienststelle angezeigt. Auch an jede andere Polizeidienststelle können sich Zeugen und Hinweisgeber telefonisch wenden – oder per E-Mail an die Reaktion von „Aktenzeichen XY“ unter xy@zdf.de. (kab/pm) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa/Kantonspolizei Thurgau/Fotomontage

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