Noch während der Live-Sendung 

Aktenzeichen XY: In mehreren Fällen nennen Anrufer konkrete Namen potenzieller Täter

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Alfred Hettmer und Rudi Cerne in der aktuellen Ausgabe von „Aktenzeichen XY“. 

Die TV-Sendung „Aktenzeichen XY“ beleuchtete auch in der aktuellen Ausgabe ungelöste Kriminalfälle. In gleich zwei Fällen wollen Zuschauer den Täter erkannt haben. 

Update von 21.49 Uhr: Wie Alfred Hettmer vom LKA München am Ende der Sendung dann verrät, gingen zu den ausgestrahlten Kriminalfällen wieder dutzende Hinweise ein. Im Fall eines veröffentlichten Fotos von einem Mann und einem Kind möchte ein Zuschauer den auf dem Bild veröffentlichten Mann erkannt haben. Der noch Unbekannte steht im Verdacht, seine eigene behinderte Tochter jahrelang missbraucht zu haben. Doch die Ermittler weisen ausdrücklich daraufhin: Bei dem auf dem Foto abgebildeten Mann kann es sich auch um einen völlig unschuldigen Familienvater handeln. Dieser konkrete Hinweis wird von den Ermittlern nun geprüft.

Im Fall der im Jahr 1988 getöteten Tramperin Ute Werner meldeten sich gleich mehrere Frauen, die in der gleichen Gegend Opfer von ähnlichen Sexualdelikten wurden, diese jedoch niemals angezeigt hatten. „Es haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehrere Frauen gemeldet. Bestimmt fünf bis sieben Anrufe, die in diese Richtung gehen“, erklärt Hettmer. 

Im Fall des Raubes an einer 79-jährigen Frau in Bad Homburg meldete sich dann ebenfalls ein Zuschauer, der den Täter erkannt haben will und nannte diesbezüglich auch Einzelheiten. Diese Hinweise würden nun alle abgearbeitet und überprüft werden. 

Zwei Münchner wurden innerhalb der Sendung für ihr couragiertes Eingreifen für den „XY-Preis“ der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ nominiert. Sie verhinderten Schlimmeres.

Aktenzeichen XY: Verschwinden von Star-Gastronom gibt Rätsel auf

Update vom 15. Mai 2019, 21.23 Uhr: Innerhalb der ausgestrahlten TV-Sendung kommen zu dem Verschwinden des Star-Gastronomen weitere mysteriöse Details ans Licht. Wie die ZDF-Sendung in einem kurzen Einspieler zeigt, wurde Santo Sabatino kurz vor seinem Verschwinden von einer Frau bedrängt und täglich mit bis zu 300 Nachrichten belästigt. Wie der kurze Film ebenfalls verrät, sei der Gastronom kurz darauf von ihren Brüdern für zwei Tage entführt worden. Der Grund für die Wut der Frau: Santo Sabatino habe ihr Geld versprochen. 

Kriminalkommissar Oliver Neu erklärt dann live in der Sendung: „Wir wissen leider nicht, was vorgefallen ist. Die Ermittlungen gestalteten sich von Anfang an sehr schwierig. Er verfügte über diverse Kontakte ins Ausland. Wir gehen davon aus, dass er sein Haus freiwillig verlassen hat. Er hatte auch im Vorfeld Vorkehrungen getroffen, die auf ein freiwilliges Entfernen hindeuten können.“ 

Mittlerweile könne eine Gewalttat jedoch nicht mehr ausgeschlossen werden, es werde weiterhin in jede Richtung ermittelt. „Wir haben keine Hinweise auf eine mögliche Entführung damals gefunden und können uns nur auf die Berichte der Ehefrau stützen. Wir glauben jedoch nicht, dass das erstmalige Verschwinden mit dem aktuellen Fernbleiben nun in Verbindung steht“, erklärt Neu in der TV-Sendung. Auch eine Uhr, die Santo Sabatino bei seinem Verschwinden bei sich getragen haben soll, wird durch die Ermittler nun gesucht. 

Diese rund 60.000 Euro teure Uhr soll Santo Sabatino bei seinem Verschwinden bei sich gehabt haben. 

Neben den Fällen aus der TV-Sendung sucht die Polizei natürlich deutschlandweit nach weiteren vermissten. Die Polizei München hat sich gerade erst an die Öffentlichkeit gewandt, um einen vermissten Schüler zu finden, zu dem ein Bild und eine Personenbeschreibung veröffentlicht wurden.

Aktenzeichen XY: Verschwinden von Star-Gastronom gibt Rätsel auf - Wo ist Santo Sabatino?

Mülheim - Das Verschwinden von Santo Sabatino gibt noch immer Rätsel auf, von dem Promi-Gastronom aus Mülheim an der Ruhr fehlt bereits seit knapp zwei Jahren jede Spur. Am 20. Juli 2017 verlässt der damals 54-Jährige seine Villa, ab diesem Zeitpunkt wird er nie mehr gesehen. Neun Tage danach meldet ihn seine Familie als vermisst. Sein Verschwinden scheint mehr als mysteriös, nun erhoffen sich Ermittler durch die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ neue Hinweise zu dem Verbleib des Gastronomen. Vor wenigen Wochen berichtete die Sendung über gleich drei vermeintliche Morde. In zwei Fällen meldeten sich Zuschauer und nannten jeweils konkrete Namen der potenziellen Täter.

„Aktenzeichen XY“ sucht nach Santo Sabatino: Verschwinden gibt Rätsel auf 

Auch knapp zwei Jahre nach seinem Verschwinden geben die Umstände des 20. Juli 2017 den Ermittlern Rätsel auf. Früh am Morgen verlässt Santo Sabatino seine Villa, der Grund für sein Verschwinden in den frühen Morgenstunden ist seiner Familie nicht bekannt. Neun Tage später meldet seine Frau den 54-Jährigen als vermisst. Eine auffällig lange Zeit. Seine Frau beteuert jedoch, der Gastronom sei öfter tagelang nicht erreichbar gewesen. Der Unternehmer verschwindet zu einer Zeit, in der er drei Betriebe sein Eigen nennen kann. Das „Bocconcino“ im Düsseldorfer Medienhafen, „Tino´s Bar“ auf der Königsallee und das „Rosati“ in Düsseldorf. 

Obwohl das Verschwinden einer volljährigen Person nicht sofort die Polizei in Alarmbereitschaft setzt, richten Beamten umgehend eine Ermittlungskommission ein. Auch eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro, ausgelobt durch die Familie, führt zu keinen brauchbaren Hinweisen. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, auch europaweit. Auch Verbindungen nach Afrika werden geprüft, doch vergeblich. Weder ein Gewaltverbrechen, ein freiwilliges Verschwinden oder sogar ein Suizid können ausgeschlossen werden. 

Nach Verschwinden von Santo Sabatino: Kommt bald die entscheidende Spur? 

Wie der Essener Polizeisprecher Peter Elke vor einem Jahr im Gespräch mit der waz erklärte, habe sich der Gastronom kurz vor seinem Verschwinden „fürsorglich“ seiner Familie gegenüber verhalten. Auch Vorkehrungen für seine Betriebe seien getroffen worden. Kurz nach seinem Verschwinden übernimmt dann seine damals 21-jährige Tochter die drei Lokale. Die entscheidende Spur zum Verbleib von Santo Sabatino bleibt noch immer aus. Nun erhoffen sich Ermittler neue Hinweise, mithilfe der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ soll das Verschwinden des Promi-Gastronomen geklärt werden. In der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, 15. Mai, wird der mysteriöse Fall dann vorgestellt. 

Eine Betroffene der „Loverboy“-Masche schilderte in einer Sonderausgabe der ZDF-Sendung ihr Schicksal und rührte ein Millionenpublikum. Im Fall der seit 24 Jahren verschwundenen Sonja Engelbrecht aus München gibt es noch immer keinen Hinweis. Auch die Suche durch „Aktenzeichen XY“ führte nicht zum Erfolg. 

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