Wegen Doping gesperrt

Russische Anti-Doping-Agentur wieder im Weltsport: WADA hebt Suspendierung  auf

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Anti-Doping Labor.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA wie erwartet wieder aufgenommen und die Suspendierung damit aufgehoben.

Den entsprechenden und weltweit kritisierten Beschluss der Exekutive gab die WADA am Donnerstag nach ihrer Sitzung auf den Seychellen bekannt. "Heute hat das Exekutivkomitee der WADA mit großer Mehrheit entschieden, die RUSADA unter strikten Voraussetzungen wieder aufzunehmen", teilte WADA-Chef Craig Reedie nach der Sitzung mit. Die Exekutive soll mit 9:2 Stimmen für eine Wiederaufnahme gestimmt haben. 

RUSADA: Unabhängiges Compliance-Prüfungskomitee CRC schlägt Aufhebung vor

Vorausgegangen war ein Vorschlag des unabhängigen Compliance-Prüfungskomitees CRC, das für die Aufhebung der seit November 2015 geltenden Sanktionen plädiert hatte. Wegen der Suspendierung waren russische Leichtathleten und Behindertensportler aus ihren Weltverbänden IAAF beziehungsweise IPC ausgeschlossen. Sie durften 2016 nicht an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Russland, das bei den Winterspielen 2018 wegen des Staatsdopingskandals nicht unter eigener Flagge starten durfte, unmittelbar nach den Wettkämpfen in Pyeongchang ohne Auflagen wieder mit allen Rechten ausgestattet. 

sid

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