Schwächstes Karriere-Resultat

Vier Schießfehler: Dahlmeier landet in Ruhpolding auf Rang 48

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Laura Dahlmeier beim Biathlon Weltcup in Oberhof.

Ein Tag zum vergessen für Laura Dahlmeier. Die Deutsche Biathletin landete beim Einzel in Ruhpolding weit abgeschlagen auf dem 48. Rang. 

Ruhpolding - Vier Schießfehler und eine durchwachsene Laufleistung haben der siebenmaligen Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier in Ruhpolding das schlechteste Resultat ihrer Karriere beschert. Die 24-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen landete im Weltcup-Einzel über 15 Kilometer nur auf dem 48. Rang und hatte am Donnerstag 3:58,1 Minuten Rückstand auf die fehlerfreie Siegerin Dorothea Wierer aus Italien. Dahlmeiers schwächste Platzierung war zuvor ein 46. Rang im Olympia-Sprint von Sotschi vor vier Jahren.

„Ich weiß gar nicht genau, was beim dritten Schießen passiert ist“

„Ich habe mich am Anfang sehr gut gefühlt. Ich weiß gar nicht genau, was beim dritten Schießen passiert ist“, sagte Dahlmeier im ZDF. Die ersten beiden Einlagen hatte sie fehlerfrei absolviert und lag zwischenzeitlich sogar in Führung, ehe sie sich drei Strafminuten einhandelte. „Ich kann es mir nicht erklären, warum sie daneben waren. Es sind drei Fehler, da ist im Einzel nichts mehr auszurichten“, sagte Deutschlands „Sportlerin des Jahres“.

Durch einen weiteren Fehler im letzten Stehendschießen fiel Dahlmeier auf ihren Heimstrecken noch weiter zurück und musste vier Wochen vor den Olympischen Spielen einen Dämpfer hinnehmen. In den vergangenen Wochen war Dahlmeier von zwei Erkältungen aus der Bahn geworfen worden. Die Trainer hatten deswegen bereits angekündigt, dass sie noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte ist. „Wir werden das jetzt analysieren müssen. Ich muss das abhaken und will mich auf die nächsten Rennen konzentrieren“, sagte die Bayerin.

Schlechtes Mannschaftsergebnis für die Deutschen - Hammerschmidt auf Rang 15

Beste Deutsche im letzten Klassiker vor den Winterspielen in Pyeongchang wurde Maren Hammerschmidt (2 Fehler) als 15., Franziska Hildebrand (3) schaffte es auf Rang 17. Dahlmeier, im Vorjahr Siegerin im Gesamtweltcup, war schwächste Athletin des deutschen Sextetts. Die Finnin Kaisa Mäkäräinen (1) sicherte sich vor Rosanna Crawford (0) aus Kanada den zweiten Platz.

dpa

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