Hamburger nimmt Kurs auf Tennis-WM

Nach Montreal-Triumph: Zverev verbessert sich in Weltrangliste

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Die Nummer sieben der Welt: Alexander Zverev verbessert sich in der Weltrangliste.

Alexander Zverev hat nach seinem Turniersieg in Montreal in der Weltrangliste einen weiteren Platz gutgemacht. Derweil muss Andy Murray seine Spitzenposition bald abgeben.

Montreal/Washington - Der Aufstieg von Alexander Zverev geht weiter: Nach seinem Coup beim Masters in Montréal machte der 20-Jährige in der Weltrangliste einen weiteren Platz gut und ist jetzt Siebter. Davis-Cup-Spieler Zverev hatte am Sonntag im Finale des Hartplatz-Events in Kanada Major-Rekordchampion Roger Federer (Schweiz) mit 6:3, 6:4 bezwungen und seinen insgesamt fünften Turniersieg 2017 gefeiert.

Zuvor hatte der gebürtige Hamburger bereits in Montpellier, München, beim Sandplatz-Masters in Rom und in Washington D.C. triumphiert. Auch im "Race to London", der Saisonwertung der ATP, machte Zverev einen Rang gut und kletterte auf den dritten Platz.

Zverev will bei Saison-Finale in London aufschlagen

Die besten acht Profis spielen vom 12. bis 19. November in London ihren "Weltmeister" aus. "Mein Ziel ist es, mich für dieses Turnier zu qualifizieren", sagte Zverev, der als Nummer 24 der Weltrangliste ins Jahr gestartet war und nun als einer der Topfavoriten für die US Open in New York (28. August bis 10. September) gilt.

Die Führung im Ranking hat noch der zurzeit verletzt pausierende Andy Murray inne. Da der Brite auch in dieser Woche beim Masters in Cincinnati fehlt, wird er am kommenden Montag von Rafael Nadal verdrängt werden. Die Rückkehr des Spaniers auf Rang eins nach über drei Jahren steht nach Federers Absage für Cincinnati wegen einer Rückenverletzung bereits fest.

Bei den Frauen bleibt Angelique Kerber, die in dieser Woche beim WTA-Turnier in Cincinnati startet, Dritte im Ranking hinter Karolina Pliskova (Tschechien) und Simona Halep (Rumänien). Allerdings hat die US-Open-Siegerin von 2016 nur noch 80 Punkte Vorsprung auf die viertplatzierte Jelina Switolina (Ukraine), die am Wochenende den Titel in Toronto durch einen Finalsieg über Caroline Wozniacki (Dänemark) gewann.

sid

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