„Sicherheit können wir nicht gewährleisten“

Sturm in Sölden: Weltcup-Auftakt der Männer abgesagt

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Der Zielbereich der Piste in Sölden.

Die Frauen konnten am Samstag ihren Weltcup-Auftakt in Sölden noch absolvieren, der Riesenslalom der Männer am Sonntag wurde allerdings vom Winde verweht. Die FIS sagte das Rennen ab.

Aufgrund eines Sturmtiefs mit Orkanböen ist der alpine Weltcupauftakt im österreichischen Sölden abgesagt worden. Dies teilte der Ski-Weltverband FIS am frühen Sonntagmorgen mit. Eine Verschiebung des Starts sei wegen der schlechten Wetterprognose keine Option. Der ursprüngliche Plan hatte vorgesehen, dass die Männer mit einem Riesenslalom (10.00/13.00 Uhr) in den olympischen Winter starten.

"Es ist sehr schade, dass das Rennen nicht stattfindet", sagte Slalom-Ass Felix Neureuther: "Wir als Mannschaft wären in einer wirklich guten Verfassung gewesen. Da kann man nichts machen, und man muss nach vorne schauen." Das erste Saisonrennen findet somit am 12. November in Levi (Finnland) statt. Dort steht ein Slalom auf dem Programm. "Darauf freuen wir uns natürlich", meinte Neureuther.

FIS-Renndirektor Markus Waldner begründete die Absage im Ötztal mit Sicherheitsbedenken. „Die Sicherheit im Zielbereich können wir nicht gewährleisten. Da würden Zuschauer und Sportler in Gefahr geraten“, sagte der Südtiroler. „Laut Weltcup-Reglement wird das Eröffnungsrennen und das Finale, sollte etwas ausfallen, nicht nachgeholt. Beim Finale ist das klar. Beim Eröffnungsrennen müssen wir überdenken, ob diese Regel noch Sinn macht“, sagte er.

Noch am Samstag war Viktoria Rebensburg (Kreuth) in Sölden ein perfekter Start in die Saison gewonnen. Die 28-Jährige gewann in ihrer Spezialdisziplin Riesenslalom vor Tessa Worley (Frankreich) und Manuela Moelgg (Italien).

SID/dpa

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