Corona-Mutation

Ski alpin: Wengen-Rennen von Kitzbühel nach Flachau verlegt

Ski alpin: Linus Straßer und seine Slalom-Kollegen sollten in Kitzbühel zwei Slaloms fahren. Diese werden nun in Flachau gefahren.
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Ski alpin: Linus Straßer und seine Slalom-Kollegen sollten in Kitzbühel zwei Slaloms fahren. Diese werden nun in Flachau gefahren.

Nach der Absage der Lauberhornrennen in Wengen wollte Kitzbühel am Wochenende einen Doppel-Slalom austragen. Diese werden nun nah Flachau verlegt.

Kitzbühel - Die alpinen Ski-Weltcup-Rennen der Herren in Kitzbühel am kommenden Wochenende sind wegen der möglichen 17 Fälle der britischen Coronavirus-Mutation im nahen Jochberg abgesagt worden. Stattdessen finden sie nun in Flachau statt, wie der Weltverband Fis am Mittwoch mitteilte.

Die Entscheidung für die Absage in Kitzbühel war unter anderem in Abstimmung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erfolgt, wie Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) zuvor verkündet hatte. Nach der Absage der Lauberhorn-Rennen im schweizerischen Wengen war Kitzbühel eingesprungen. Nun steigen die für Samstag und Sonntag vorgesehenen Slaloms im Salzburger Land.

Ski alpin: Streif noch nicht gefährdet, Austragung aber nicht sicher

Die Hahnenkamm-Rennen vom 22. bis 24. Januar seien nach aktuellem Stand noch nicht gefährdet. Deren Austragung sei allerdings abhängig vom Ergebnis der PCR-Tests im gesamten Bezirk Kitzbühel, sagte Platter. Sollten dabei keine Auffälligkeiten auftreten, könnten die Abfahrts- und Super-G-Rennen auf der Streif wie geplant stattfinden.

Einen Tag nach Bekanntwerden von 17 Verdachtsfällen von Infektionen mit dem mutierten Coronavirus aus Großbritannien in Jochberg sind bisher keine weiteren Verdachtsfälle aufgetreten. Von den sehr gezielten 191 PCR-Tests seien alle negativ, sagte Platter. Auslöser der Suche war ein Kurs zur Skilehrer-Ausbildung, an dem vor allem Briten teilgenommen hatten. «Natürlich ist so eine Ausbildung entbehrlich», sagte Platter und zeigte damit wenig Verständnis für die Veranstaltung.

dpa

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