Vor Vuelta-Start

Rad-Olympiasieger Sánchez positiv getestet

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In Erklärungsnot: Samuel Sanchez hat eine positive Dopingprobe abgegeben.

Kurz vor dem Start der Vuelta wird der Radsport erneut von einem positiven Dopingtest erschüttert. Diesmal fliegt mit Samuel Sanchez ein Olympiasieger auf.

Nimes - Zwei Tage vor Beginn der 72. Vuelta droht dem Radsport ein weiterer Dopingfall. Wie das Team BMC am Donnerstag bekannt gab, wurde der Spanier Samuel Sánchez nach einer Trainingskontrolle positiv auf Wachstumshormone getestet. Bis zur Öffnung der B-Probe suspendierte BMC den Olympiasieger von Peking 2008. Der Belgier Loïc Vliegen wird Sánchez bei der Vuelta ersetzen, die am Samstag im südfranzösischen Nîmes beginnt.

"In Übereinstimmung mit unserer Null-Toleranz-Politik und den Regularien des Weltverbandes ist Samuel Sánchez mit sofortiger Wirkung suspendiert worden", teilte BMC mit. Bis zur Öffnung der B-Probe würden keine weiteren Schritte unternommen.

Nachgewiesenes Präparat soll für schnellen Muskelzuwachs sorgen

Das nun auch bei Sánchez entdeckte Peptid GHRP-2, das für einen schnellen Muskelzuwachs sorgen soll, war bereits im Mai vor dem Giro d'Italia bei den beiden italienischen Profis Stefano Pirazzi und Nicola Ruffoni vom Team Bardiani nachgewiesen worden.

Der Vertrag von Samuel Sánchez bei BMC läuft zum Saisonende aus, er wollte nach der Vuelta eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. Sánchez ist der sechste Radprofi, der in den vergangenen beiden Jahren positiv auf ein Wachstumshormon getestet wurde.

sid

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