Cockpit bei Sauber so gut wie verloren

Formel-1-Zukunft? Wehrlein hat wohl nur noch eine Chance

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Ungewisse Zukunft: Der Grand Prix der USA könnte das viertletzte Formel-1-Rennen für Pascal Wehrlein werden.

Pascal Wehrlein bleibt nach Auskunft von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nur noch eine Chance auf einen Verbleib in der Formel 1. Sein aktuelles Cockpit bei Sauber muss er wohl abgeben.

Austin- Laut Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bietet der Williams-Rennstall für Pascal Wehrlein (Worndorf) die wohl "letzte Möglichkeit", für die Saison 2018 noch ein Cockpit in der Formel 1 zu ergattern. Allerdings sei die Konkurrenz für den Mercedes-Werksfahrer bei dem Traditionsrennstall groß. "Ihr wisst alle, dass dort verschiedene Piloten in Erwägung gezogen werden", sagte Wolff am Rande des Grand Prix der USA.

Neben den beiden diesjährigen Fahrern Felipe Massa und Lance Stroll machen sich auch der ehemalige Formel-1-Pilot Robert Kubica und Testfahrer Paul di Resta Hoffnungen auf ein Williams-Cockpit. Das Team bezieht seine Motoren von Mercedes. Der Verhandlungsspielraum sei allerdings erschöpft. Er könne jetzt "nicht mehr tun", sagte Wolff: "Es kommt der Punkt, an dem ein Fahrer auf eigenen Beinen stehen muss."

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Damit ist Wehrleins Zukunft weiter ungewiss. Denn bei Sauber darf der 23-Jährige mit ziemlicher Sicherheit nicht bleiben, weil Ferrari im Zuge des neuaufgelegten Motorendeals mit den Schweizern Ansprüche stellt. Die Scuderia will Sauber als Ausbildungsteam nutzen, ein Ferrari-Nachwuchsfahrer soll im kommenden Jahr Wehrleins Cockpit erhalten.

Top-Favorit ist der Monegasse Charles Leclerc (19), der am Freitag in Austin erneut eine Trainings-Session für Sauber bestritt. Zudem dürfte das Team für den zweiten Sitz an Paydriver Marcus Ericsson festhalten.

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sid

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