Panne bei WM in Sigulda

Peinlich: DDR-Hymne für deutsche Rodler

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Zum WM-Sieg der deutschen Rodler Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt ertönten die Klänge der DDR-Hymne.

Sigulda - Was ist denn da passiert? „Auferstanden aus Ruinen“ für die deutschen Weltmeister: Bei der Rodel-WM in Sigulda ist den Organisatoren eine peinliche Panne passiert.

Den Organisatoren der Rodel-WM im lettischen Sigulda ist bei der Siegerehrung für die erfolgreichen Titelverteidiger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) eine peinliche Panne unterlaufen. Statt der deutschen Hymne klang am Samstagabend kurzzeitig die der DDR aus den Lautsprechern im Ortszentrum Siguldas.

„Da ging erst mal ein Raunen durch die Menge, es war etwas komisch, wir waren auch ein bisschen perplex“, sagte Arlt dem SID: „Aber die Leute haben sich entschuldigt, das passt schon alles.“ Nach etwa 30 Sekunden fiel der Fehlgriff auf, und es wurde doch noch die richtige Hymne gespielt. „Ich habe mit dem lettischen Verbandspräsidenten gesprochen, denen war das furchtbar peinlich. Wir sehen das ein bisschen als Nostalgie“, sagte Josef Fendt, Präsident des Rodel-Weltverbandes FIL.

sid

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