Wer sind die Titelfavoriten?

NBA-Auftakt: James & Co. starten Angriff auf Golden State

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Kann LeBron James die Warriors stoppen?

Die Titeljagd in der stärksten Basketball-Liga der Welt beginnt und die Golden State Warriors sind wieder der Top-Favorit. Das Team um Superstar Curry will die zweite NBA-Meisterschaft in Serie holen.

Oakland - Wer kann den NBA-Champion Golden State Warriors stoppen? Nur wenige Teams in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga dürfen sich Chancen gegen die Ausnahme-Truppe aus dem kalifornischen Oakland ausrechnen. Gut vier Monate nach dem Titelgewinn streben die Warriors um ihre Superstars Stephen Curry und Kevin Durant das vierte Finale nacheinander an. Wichtige Fragen zum Beginn der neuen Spielzeit an diesem Dienstag (Ortszeit):

Wer sind die Titelfavoriten?

Die Warriors mit Curry und Durant sind das Maß der Dinge. Für Trainer Doc Rivers von den Los Angeles Clippers ist die Favoritenrolle klar. „Es gibt Golden State, und es gibt den Rest“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem auch, weil Curry sich mit den Warriors auf einen neuen Vertrag geeinigt hat: Der 29-jährige Aufbauspieler soll 201 Millionen Dollar (170 Millionen Euro) in den kommenden fünf Jahren bekommen. In der vergangenen Saison hatten die Warriors den zweiten Titel binnen drei Jahren gefeiert. Im Finale bezwang das Team die von LeBron James angeführten Cleveland Cavaliers.

Größter Herausforderer der Warriors dürfte wieder Vizemeister Cleveland sein. Trotz des Abgangs von Aufbauspieler Kyrie Irving in Richtung Boston führt im Osten kein Weg an den Cavaliers vorbei. Für Superstar LeBron James wäre es der achte Finaleinzug hintereinander.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen die Houston Rockets und Oklahoma City Thunder. Beide Teams aus der Western Conference haben sich gut verstärkt. Aufbauspieler Chris Paul wechselte von den Los Angeles Clippers nach Texas und bildet in Houston mit James Harden ein neues Traum-Duo. In Oklahoma haben sich Paul George und Carmelo Anthony mit dem wertvollsten Spieler (MVP) der vergangenen Spielzeit zusammengetan: Russell Westbrook.

Wer sind die Superstars?

Kawhi Leonard von den San Antonio Spurs und Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks stehen bei Experten hoch im Kurs. Leonard ist inzwischen klar der Anführer im Team der Spurs. Antetokounmpo hat sich in nur vier Jahren zu einem der aufregendsten Spieler der Liga entwickelt. Dennoch: Die größte Wertschätzung in der Liga gehört den letzten vier MVP-Gewinner James, Durant, Curry und Westbrook.

Wer sind die Deutschen und wie sind ihre Chancen?

Erstmals starten fünf Deutsche in die NBA-Saison. Dirk Nowitzki geht in seine 20. Spielzeit bei den Dallas Mavericks. Der 39-Jährige ist erst der zweite Spieler nach Kobe Bryant in der NBA, der zwei Jahrzehnte für ein Team spielt. Im Sommer unterschrieb Nowitzki einen neuen Zweijahresvertrag in Dallas. „Das Erreichen der Playoffs“ gibt Nowitzki als Ziel aus - was allerdings schwierig werden dürfte.

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1. © AFP
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 14: Washington Wizards - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 14: Washington Wizards - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 13: Sacramento Kings - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 13: Sacramento Kings - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 10: Miami Heat - 1,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 10: Miami Heat - 1,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 8: Los Angeles Clippers - 2,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 8: Los Angeles Clippers - 2,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 7: Houston Rockets - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 7: Houston Rockets - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 6: Brooklyn Nets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 6: Brooklyn Nets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 5: Boston Celtics - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 5: Boston Celtics - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 4: Chicago Bulls - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 4: Chicago Bulls - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP

Der 24 Jahre alte deutsche Jungstar Dennis Schröder geht als Teamleader bei den Atlanta Hawks in die neue Saison. Für das junge Team dürfte es aber schwer werden, im Kampf um die Playoffs zu bestehen. In Chicago entwickelt sich Paul Zipser gut. Der frühere Münchner lieferte in seiner ersten Saison eine konstante Leistung als Einwechselspieler für die Bulls. Neu in der NBA sind Maximilian Kleber (Dallas Mavericks) und Daniel Theis (Boston Celtics).

Wo kann ich die Spiele in Deutschland sehen?

Die Spiele sind auf mindestens vier Plattformen in Deutschland zu sehen. Die Perform Group präsentiert - wie schon in der vergangenen Saison - auf seinem Internet-Portal spox.com ein Spiel pro Woche. Auf dem kostenpflichtigen Streaming-Dienst „DAZN“ ist fast jeden Tag ein ausgewähltes Spiel zu sehen. Sport1 überträgt Live-Spiele im Pay-TV auf Sport1 US, darunter auch alle Spiele der Conference Finals und der Endspiel-Serie. Wer kein Spiel verpassen will, kann sich einen sogenannten League Pass der NBA zulegen. Dort kann man sich die Spiele auch zeitversetzt am nächsten Tag ansehen.

dpa

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