Podcast „Dreierbob"

Der Rodelzoff von Altenberg und die Krönung von Olympiasiegerin Julia Taubitz

Im Podcast „Dreierbob“ zu hören: Chef der Bobbahn Altenberg, Jens Morgenstern, der seinem Ärger über prominente Absagen Luft macht – und Rodlerin Julia Taubitz, die beim Weltcupfinale ihren fünften Gesamtweltcupsieg in Folge klarmachte.

Altenberg. Ausgerechnet das Weltcup-Finale in Altenberg, das letzte Wiedersehen vor der Sommerpause, bescherte der sonst so heilen und tatsächlich ein Stück weit auch familiären Rodel-Welt ungeahnte Probleme. Drei deutsche Olympiasieger, die erst kürzlich bei den Winterspielen in Cortina die Goldmedaille gewannen, fehlen beim Heimweltcup?

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Das konnte nicht widerspruchslos bleiben, und der Rodelzoff von Altenberg ist deshalb auch Thema in der aktuellen Folge „Dreierbob“, dem Wintersportpodcast von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Das hat mich sehr bewegt in den letzten Tagen“, sagte der Altenberger Bahnchef Jens Morgenstern bei der Weltcup-Vorab-Pressekonferenz – und machte öffentlich, was offensichtlich längst beschlossen war, doch so niemand verraten wollte. Dass die deutschen Olympiasieger Max Langenhan und Tobias Wendl/Tobias Arlt beim deutschen Heimweltcup nicht am Start sind.

Selbst er als Organisator habe von der Absage nur über drei Ecken erfahren, erklärte Morgenstern und kritisierte die Entscheidung. „Da geht es für mich um Wertschätzung für die Leute vor Ort, und da geht es mir vor allem auch um eine Wertschätzung für die Fans und Zuschauer. Wir reden immer über den Stellenwert des Kufensports, so schaffen wir uns selbst ab“, verdeutlicht Morgenstern noch einmal im Podcast.

Ging beim Weltcupfinale in Altenberg nicht an den Start: Olympiasieger Max Langenhan

Olympiasieger Langenhan lässt sich gleichzeitig in Thüringen feiern

Zumindest an der Bahn, wenn schon nicht im Eiskanal, war das Trio dann doch zu erleben – wobei Langenhans Erscheinen wie ein Pflichtbesuch wirkte. Eingeflogen per Hubschrauber war der Thüringer als Gesamtweltcup-Dritter bei der Siegerehrung am Sonntagmittag dabei, um dann zeitnah wieder zurückzufliegen in den benachbarten Freistaat. Denn 16 Uhr fand zu Hause in Friedrichroda sein offizieller Olympia-Empfang statt – während gleichzeitig in Altenberg die Sieger der Team-Staffel geehrt wurden.

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Die Gewinnerin des Wochenendes hieß indes Julia Taubitz. Nach ihren zwei Olympiasiegen in Cortina krönte die Annaberg-Buchholzerin die bislang erfolgreichste Saison ihrer Karriere mit dem Triumph im Gesamtweltcup. Vier Punkte Vorsprung hatte sie nach den insgesamt neun Rennen vor Teamkollegin Merle Fräbel. „Und das auf meiner Heimbahn in Altenberg – das ist das i-Tüpfelchen“, sagte Taubitz in einer ersten Reaktion, bevor sie dann am Podcast-Mikro den Emotionen freien Lauf ließ.

Jessica Degenhardt (l.) und Cheyenne Rosenthal präsentieren ihre Kristallkugeln für den dritten Platz im Gesamtweltcup.

Ohne Weltcup-Finale, dafür nicht minder emotional endete der Winter indes für das Altenberger-Winterberger Doppel Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal. Ein Sturz beim Training machte einen Start unmöglich. Es fügte sich letztlich ins Bild einer Saison, die trotz EM-Titel so gar nicht nach den Vorstellungen des Weltklasse-Duos lief. Ihre Bilanz, was jetzt kommt und das neue große Ziel – davon erzählen beide im Podcast-Gespräch.

Hier können Sie den Podcast hören

Alle bisher erschienenen Episoden gibt es auf der Themenseite des Podcasts bei Sächsische.de und bei diesen Podcast-Plattformen.

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