Ungerechtigkeit im Rodel-Team?

"Abartiges Verhalten": Hackl attackiert Rodlerin Hüfner

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Der Rodel-Verbandscoach Georg Hackl.

Innsbruck - In der Debatte um angebliche Ungleichbehandlungen im deutschen Rodelteam hat Verbandscoach Georg Hackl die langjährige Spitzenfahrerin Tatjana Hüfner heftig attackiert.

Die Thüringerin beklagt, dass bayerische Athleten wie die Olympiasieger Felix Loch und Natalie Geisenberger unter Trainer Hackl bei Ausstattung und Material im Vergleich zu den anderen Sportlern bevorzugt werden. „Den Weg über die öffentlichen Medien zu nehmen, ohne dass man sich in der Mannschaft darüber unterhält, das ist schon irgendwie ein abartiges Verhalten“, sagte Hackl dazu am Sonntag im Bayerischen Fernsehen.

Hüfner hatte ihren Unmut erstmals bei den Winterspielen von Sotschi kundgetan und damit unmittelbar nach dem Frauenrennen für einen Eklat gesorgt. Jüngst sagte sie in einem Interview, an den Verhältnissen im Verband habe sich seitdem nichts geändert. „Da steht die Tatjana mit ihrer Meinung als Störfaktor alleine da“, fand Hackl.

„Es ist halt ziemlich schwer im Moment, aber da muss ich drüber stehen“, meinte Hüfner in Innsbruck, wo sie in zwei Rennen Dritte und Zweite jeweils hinter Siegerin Geisenberger geworden war. Bundestrainer Norbert Loch, der mit dem Team am Montag zu den nächsten Rennen nach Nordamerika flog, sagte: „Eigentlich tut es mir für Tatjana leid, dass sie mit dem Thema nicht langsam umgehen kann.“

dpa

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