Empfindliche Niederlagen

Geisenberger und Co. von US-Rodlern geschlagen

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Natalie Geisenberger.

Lake Placid - Deutschlands Rodler zeigen sich beim zweiten Weltcup überraschend schwach. Nach dem sechsten Platz von Felix Loch verpasst auch Olympiasiegerin Geisenberger einen Podestplatz.

Deutschlands erfolgsverwöhntes Rodel-Team hat beim zweiten Weltcup in Lake Placid empfindliche Niederlagen kassiert. Gegen heimstarke US-Amerikaner waren auch die Damen um Olympiasiegerin Natalie Geisenberger am Samstag ohne Chance und verpassten überraschend den Sprung aufs Podest. Geisenberger fuhr auf den vierten Platz, Tatjana Hüfner wurde vor Europameisterin Dajana Eitberger nur Achte. „Die Amis haben einfach ihren Heimvorteil genutzt, sie haben sich wirklich perfekt vorbereitet“, sagte Geisenberger. Das spürte auch die deutsche Team-Staffel, die zum Abschluss nur auf dem siebten Platz landete.

Felix Loch hatte sich bereits am Freitag den US-Boys geschlagen geben müssen. „Fakt ist, dass hier ein Sportler von mir den Sieg weggeschmissen hat“, sagte der enttäuschte Bundestrainer Norbert Loch über den schweren Patzer seines Sohnes. Geisenberger zeigte dagegen ein fehlerfreies Rennen, konnte den amerikanischen Dreifacherfolg durch Erin Hamlin, Emily Sweeney und Summer Britcher aber nicht verhindern. „Ich kann mir eigentlich nicht viel vorwerfen, eigentlich bin ich nicht so schlecht gefahren“, sagte die Miesbacherin, der nur 19 Tausendstel zum Podest fehlten.

Für den einzigen deutschen Erfolg sorgten die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken, die ihre starke Frühform unterstrichen. Wie schon vor einer Woche beim ersten Weltcup in Innsbruck holten sich die beiden auch in den USA den Sieg. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt wurden dagegen nur Achte - weil ihnen ebenfalls ein schwerer Fahrfehler unterlaufen war. „Aber so lange der Sieger Deutscher ist, ist die Welt in Ordnung“, sagte Arlt.

dpa

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