Zum vierten Mal

Wolfsburg unter Schmidt Remis-König

+
Remis: Beide Teams verpassten die erhoffte Befreiung.

Der VfL Wolfsburg bleibt unter seinem neuen Trainer Martin Schmidt der Unentschieden-König in der Fußball-Bundesliga.

Im vierten Spiel unter dem Nachfolger von Andries Jonker gelang den Wölfen mit 2:2 (1:1) bei Bayer Leverkusen zum vierten Mal ein Remis. Weder für die Niedersachsen noch die Werkself, die zu Hause in dieser Spielzeit ungeschlagen blieb, war es der ersehnte Befreiungsschlag.

„Einen Punkt gewonnen“

Bayer-Kapitän Lars Bender (29.) und Lucas Alario (61.) hatten Bayer jeweils in Führung gebracht, Divock Origi (44.) und Jakub Blaszczykowski (69.) trafen für die Gäste.

"Es ist ein guter Punkt. Es ist immer die Frage, wie die Unentschieden zustande kommen. Heute haben wir einen Punkt gewonnen, wir können zufrieden sein", sagte Schmidt bei Sky.

Vor 29.104 Zuschauern tasteten sich beide Teams eine Viertelstunde lang ab, ohne irgendwelche Nadelstiche zu setzen. Bayer agierte im Spiel nach vorne zielstrebiger als die Gäste und hatte in der 20. Minute die große Chance zur Führung. Paul Verhaegh rettete nach einem Schuss von Lars Bender aber für seinen bereits geschlagenen Torwart Koen Casteels knapp vor der Linie.

Anschließend schnürte Bayer den Gegner am eigenen Strafraum ein und erspielte sich eine Möglichkeit nach der anderen. Sven Bender, Alario und Leon Bailey versetzten die wacklige VfL-Defensive in Angst und Schrecken.

Wolfsburger Abwehrchaos

Lars Bender belohnte seine Mannschaft dann für den großen Aufwand mit der verdienten Führung. Der Torschütze selbst vergab in der 36. Minute noch eine weitere Großchance. Von Wolfsburg war dagegen bis kurz vor der Pause nichts mehr zu sehen.

In der 41. Minute hatten aber zunächst Josuha Guilavogui und Yunus Malli gute Chancen, ehe kurz darauf Liverpool-Leihgabe Origi per Kopf sein zweiter Bundesligatreffer gelang.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste, bei denen der verletzte Torjäger Mario Gomez nach wie vor schmerzlich vermisst wird, zunächst etwas mutiger. Bayer ließ sich aber nicht aus der Reserve locken und übernahm nach und nach wieder die Spielkontrolle.

Nationalspieler Julian Brandt oder auch Neuzugang Alario, verfingen sich aber zunächst einige Male im Abwehrnetz der Wolfsburger. Der VfL lauerte seinerseits auf Konter und hatte durch Maximilian Arnold und Origi noch gute Möglichkeiten.

Nach einer gute Stunde unterstrich aber Alario bei seinem zweiten Saisontreffer seine Klasse, ehe Blaszczykowski den Gastgebern den Sieg entriss.

Bayer, das einmal mehr mit seinen vielen Chancen zu fahrlässig umging, hatte in Lars Bender und dem quirligen Bailey seine auffälligsten Akteure. Der Belgier Origi und der Niederländer Verhaegh waren Wolfsburgs Beste.

SID 

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Dortmunds irre Stürmer-Suche: Diesen Barca-Star jagt der BVB - Er soll 100 Millionen kosten

Dortmunds irre Stürmer-Suche: Diesen Barca-Star jagt der BVB - Er soll 100 Millionen kosten

Kölner attackieren Berliner Fan-Bus - das hat die Polizei sichergestellt

Kölner attackieren Berliner Fan-Bus - das hat die Polizei sichergestellt

DFB-Pokal: Schalke und Darmstadt weiter - Wehen und St. Pauli mit dramatischer Verlängerung

DFB-Pokal: Schalke und Darmstadt weiter - Wehen und St. Pauli mit dramatischer Verlängerung

Sergio Ramos giftet nach Klopp-Attacke: "Nicht sein erstes verlorenes Finale"

Sergio Ramos giftet nach Klopp-Attacke: "Nicht sein erstes verlorenes Finale"

Viel „Quatsch“: Kroos kritisiert Özil scharf

Viel „Quatsch“: Kroos kritisiert Özil scharf

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren