Nord- & Mittelamerika Favorit

WM 2026: 41 Städte aus USA, Kanada und Mexiko bewerben sich

+
Kanada, Mexiko und die USA planen die gemeinsame Ausrichtung der WM 2026.

Die WM 2026 findet aller Voraussicht nach in drei verschiedenen Ländern statt. Die USA, Kanada und Mexiko haben eine Liste mit 41 interessierten Städten veröffentlicht. Einziger Rivale ist Marokko.

München - 41 Städte haben sich offiziell als Austragungsort einer möglichen Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko beworben. Sie gaben ihre Bewerbungen als Gastgeber beim Organisationskomitee fristgerecht ab. San Diego, Green Bay und Calgary winkten hingegen kurzfristig ab. 

Die nordamerikanische Kampagne gilt als Favorit für die Austragung der ersten Endrunde mit 48 Mannschaften. Einziger Gegenkandidat für die Dreier-Bewerbung ist momentan Marokko, das derzeit nur über sechs Stadion mit einem Fassungsvermögen von mehr als 40.000 Plätzen verfügt. Alleine in den USA gibt es dagegen mehr als 130 Arenen dieser Größe. "Wir sind von den Bewerbungen begeistert, vor allem von der Bereitschaft der Städte zu Innovation und Nachhaltigkeit", sagte OK-Chef John Kristick. 20 bis 25 Städte werden es in die finale Bewerbung beim Weltverband FIFA schaffen, zwölf werden am Ende wohl zu Austragungsorten für die 80 WM-Spiele. 

In den USA kommen für die dort vorgesehen 60 Spiele 32 Städte infrage, in Kanada sind es sechs (für zehn Spiele), in Mexiko drei (für zehn Spiele). Weil die FIFA ein Fassungsvermögen von mindestens 40.000 Zuschauern vorgibt, kommen in Mexiko ohnehin nur die Hauptstadt Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara infrage. Sämtliche Spiele ab dem Viertelfinale sollen nach den OK-Plänen in den USA ausgetragen werden. 

Als Kandidat für das Endspiel wird das Stadion des Football-Klubs Dallas Cowboys gehandelt, es ist mit einem Fassungsvermögen von 105.000 Plätzen das größte auf der Liste. Europäische und asiatische Länder durften sich gemäß des Rotationsmodus der FIFA nicht um die Ausrichtung bewerben.

WM 2026: Die Liste der potenziellen WM-Städte

USA: Atlanta, Baltimore, Birmingham/Alabama, Boston (Foxborough/Standort bei der WM 1994 in den USA), Charlotte, Chicago (WM 1994), Cincinnati, Cleveland, Dallas (2 Stadien/WM 1994), Denver, Detroit (WM 1994), Houston, Indianapolis, Jacksonville, Kansas City/Missouri, Las Vegas, Los Angeles (3 Stadien/WM 1994), Miami, Minneapolis, Nashville, New Orleans, New York/New Jersey (WM 1994), Orlando (WM 1994), Philadelphia, Phoenix (Glendale), Pittsburgh, Salt Lake City, San Antonio, San Francisco/San Jose (Santa Clara/WM 1994), Seattle, Tampa, Washington DC (WM 1994). 

Kanada: Edmonton, Montréal (2 Stadien), Ottawa, Regina, Toronto (2 Stadien), Vancouver 

Mexiko: Guadalajara, Mexiko-Stadt, Monterrey

Auch das Toyota Park Stadion in Chicago, wo aktuell Bastian Schweinsteiger Heimspiele absolviert, hat sich als WM-Austragungsort beworben.

sid

Mehr zum Thema

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Trennung bei Weltmeister! 2014 feierte er noch mit seiner Frau den WM-Triumph

Trennung bei Weltmeister! 2014 feierte er noch mit seiner Frau den WM-Triumph

Mesut Özil antwortet auf Geburtstagsgruß vom DFB-Team und äußert sich zum Frankreich-Spiel

Mesut Özil antwortet auf Geburtstagsgruß vom DFB-Team und äußert sich zum Frankreich-Spiel

Lothar Matthäus spricht Klartext: Bayern-Stars gehören beim DFB auf die Bank

Lothar Matthäus spricht Klartext: Bayern-Stars gehören beim DFB auf die Bank

Hummels mit kurioser Spielanalyse - Kahn ist verwundert und stellt eine Forderung an Löw

Hummels mit kurioser Spielanalyse - Kahn ist verwundert und stellt eine Forderung an Löw

Neuer Bundestrainer: Diese Kandidaten könnten Nachfolger von Jogi Löw werden

Neuer Bundestrainer: Diese Kandidaten könnten Nachfolger von Jogi Löw werden

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren