Bayern-Coach über möglichen Winter-Transfer

Doch kein Wagner-Deal? Heynckes zieht die Handbremse!

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Zerschlägt sich der Wechsel von Sandro Wagner zum FC Bayern?

Jupp Heynckes hat sich eher defensiv zu der vom FC Bayern angestrebten Verpflichtung von Sandro Wagner als Backup von Robert Lewandowski in der Winterpause geäußert.

München - „Ich halte normalerweise nichts von Winter-Transfers, weil Bayern München hat ein ganz großes Anspruchsniveau hinsichtlich seiner Spieler. Deswegen ist es sicher schwer, einen adäquaten Backup zu bekommen und zu verpflichten“, sagte der Trainer vor dem Champions-League-Spiel des deutschen Meisters am Mittwoch beim RSC Anderlecht im ZDF.

„Wir werden nichts übereilen. Wir werden in Ruhe das Ganze analysieren und dann entscheiden, ob wir noch jemanden verpflichten oder nicht“, erläuterte Heynckes. Konkret im Gespräch ist eine Verpflichtung von Nationalstürmer Sandro Wagner (29) von 1899 Hoffenheim. „Es gibt auch noch andere Spieler“, bemerkte Heynckes.

Jupp über Griezmann: „Auch ein sehr guter Spieler“

Angesprochen auf den französischen Weltklassestürmer Antoine Griezmann von Atlético Madrid antwortete Heynckes im ZDF-Interview: „Auch das ist ein sehr guter Spieler.“ Er kenne den 26-Jährigen schon lange. Aber Heynckes bezog zu Griezmann, der in Madrid einen Vertrag bis 2022 hat, deutlich Stellung: „Nein, das ist eine Größenordnung, wo der FC Bayern auch wahrscheinlich nicht einsteigen wird.“

Die Münchner Vereinsführung will sich bei einem möglichen Transfer von Wagner nicht drängen lassen. „Bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Wir haben viel Zeit und Ruhe, um zu überlegen und die richtige Entscheidung zu finden“, sagte Karl-Heinz Rummenigge. „Wir haben bestätigt, dass es Gespräche zwischen den Vereinen gegeben hat. Es ist aber gleichzeitig auch vereinbart worden, dass man keine Wasserstandsmeldungen abgibt“, berichtete der Bayern-Chef.

Wagner hat bei 1899 Hoffenheim einen Vertrag bis 2020. Er wurde beim FC Bayern ausgebildet. Für den 1,94 Meter großen Stürmer dürfte Hoffenheim eine zweistellige Millionensumme als Ablöse verlangen.

dpa

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