Nach FCB-Patzer

Hoffenheim übernimmt Tabellenführung - Augsburg jagt die Bayern

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Dennis Geiger (m. r.) erzielte das 1:0 für die TSG Hoffenheim. 

Die TSG Hoffenheim hat die Tabellenführung in der Bundesliga übernommen. Das Team von Julian Nagelsmann schob sich nach einem Sieg über den FC Schalke 04 auf den ersten Platz.

1899 Hoffenheim hat zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga erobert. Die Kraichgauer gewannen am sechsten Spieltag gegen Schalke 04 2:0 (1:0). Damit feierte TSG-Coach Julian Nagelsmann einen Prestigesieg gegen Domenico Tedesco aufseiten der Königsblauen im Duell der beiden hoffnungsvollsten Bundesliga-Trainer.

Wieder Boden gut gemacht hat Vizemeister RB Leipzig durch das 2:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt. Die Sachsen schoben sich auf Rang sechs nach vorne.

Dennis Geiger (13.) und Lukas Rupp (90.+3) erzielten die Tore für die Hoffenheimer, die jetzt 14 Punkte auf dem Konto haben. Allerdings kann der bisherige Spitzenreiter Borussia Dortmund im Abendspiel gegen Borussia Mönchengladbach den ersten Platz zurückerobern. In Leipzig traf Jean-Kévin Augustin (28.) zum 1:0 für die Roten Bullen. Timo Werner (67.) machte mit seinem fünften Saisontreffer alles klar. Ante Rebic (77.) gelang noch das Anschlusstor für die Eintracht.

Augsburg jagt die Top-Klubs - Mainz bezwingt Hertha 

Weiter auf Tuchfühlung zur Spitze befindet sich das Überraschungsteam des FC Augsburg. Im Schwaben-Vergleich erkämpfte sich der FCA ein torloses Remis beim Aufsteiger VfB Stuttgart. Die Augsburger haben jetzt elf Punkte als Tabellenvierter auf dem Konto.

Werder Bremen und der SC Freiburg trennten sich ebenfalls torlos. Einen Auswärtszähler verpasste Hertha BSC beim 0:1 (0:0) beim FSV Mainz 05. Pablo De Blasis (54., Foulelfmeter) sorgte für das Siegtor der Rheinhessen, vorausgegangen war ein Videobeweis. Hertha-Star Vedad Ibisevic (Berlin) sah nach Schiedsrichterbeleidigung (89.) die Rote Karte.

Bayern patzen bei Wiesn-Heimspiel

Zum Auftakt der sechsten Runde hatte sich Bayern München vor dem Champions-League-Duell am Mittwoch bei Paris St. Germain mit einem 2:2 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg zufrieden geben müssen. Robert Lewandowski (33., Foulelfmeter) und Arjen Robben (42.) schossen den Rekordmeister klar in Front. Doch Maximilian Arnold (56.), der von einem schweren Patzer des Bayern-Keepers Sven Ulreich profitierte, und Daniel Didavi (83.) glichen für die Wölfe aus.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic sprach von einem "ganz schönen Scheißtag". Das werde, sagte Weltmeister Mats Hummels mit finsterer Miene schon im Vorfeld des obligatorischen Wiesn-Besuchs des FC Bayern am Samstag, "nicht ganz so ausgelassen, wie es hätte werden können".

Rückschlüsse auf das bevorstehende Kräftemessen mit PSG wollte Hummels nicht zulassen. "Fußball ist Tagesgeschäft. Das wird ein ganz anderes Spiel. Und wenn wir ein super Spiel machen, ist alles wieder gut", meinte der Ex-Dortmunder vor einem "der fünf schwersten Spiele in Europa. Das wird eine ganz heiße Aufgabe."

SID

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