Ex-FCB-Coach im Fokus

Kovac auf die Insel? Neue Infos aus dem Umfeld: „Niko hat...“

Niko Kovac wird nach seinem Aus beim FC Bayern mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht - auch aus der Premier League. Wie ist der aktuelle Stand? Der Kroate klärt auf.

  • Niko Kovac galt als Nachfolger von Ante Covic bei Hertha BSC. 
  • In Berlin ist nun jedoch Jürgen Klinsmann der neue Trainer.
  • Heuert der Ex-Bayern-Coach nun in der Premier League an?

Update vom 9. Dezember 2019, 17:50 Uhr: London - Offenbar will Niko Kovac nicht Trainer des FC Arsenal London werden. „Das ist absoluter Quatsch. Niko hat im Moment daran kein Interesse, sondern will Abstand bekommen“, heißt es laut dpa aus dem Umfeld des 48-Jährigen. 

Kovac und der deutsche Rekordmeister hatten sich Anfang November wegen ausbleibender Erfolge getrennt. Vor gut einer Woche stellte der FC Arsenal dann Unai Emery frei. Aktuell werden die „Gunners“ übergangsweise von Freddie Ljungberg trainiert.

Niko Kovac sei am Wochenende lediglich privat in England gewesen, um sich Spiele der Premier League anzusehen. Darunter war auch das Derby in Manchester zwischen United und City. Einen geplanten Besuch des Gastspiels von Arsenal bei West Ham United am Montagabend habe Kovac mittlerweile abgesagt, heißt es.

Niko Kovac bald in der Premier League? Es sieht nicht danach aus.

Niko Kovac auf die Insel? Ex-FCB-Trainer zu Gast in englischen Stadien

Update vom 8. Dezember 2019, 16.00 Uhr: Wird Niko Kovac bald Trainer in der Premier League? Am Wochenende wurde er in Liverpool gesichtet. Besser gesagt im Goodison Park, dem Stadion vom FC Everton. Die Toffees spielten gegen den FC Chelsea und gewannen mit 3:1.

Bei Everton wurde erst kürzlich Trainer Marco Silva entlassen. Gilt Kovac als Nachfolger Silvas? Laut Spox erklärte der Ex-Bayern-Coach, dass er sich lediglich einige Partien auf der Insel anschauen werde. Das Portal spekuliert allerdings weiter und könnte sich vorstellen, dass Kovac eventuell Interesse an einem Job bei Arsenal London habe. Auch die Partie Arsenals gegen West Ham (9. Dezember) wird er im Stadion live verfolgen. Angeblich soll das Beraterteam von Kovac den „Gunners“ sogar aktiv signalisiert haben, dass der Kroate Interesse hätte.

Der erst kürzlich entlassene spanische Coach Unai Emery hat eine attraktive Stelle in der Liga hinterlassen. Freddie Ljungberg, ehemaliger Arsenal-Spieler, ist aktueller Interimscoach, hat aber seine beiden Spiele als Verantwortlicher verloren. Als Nachfolger werden aber auch Mikel Arteta (aktuell Co-Trainer von Pep Guardiola) und Massimiliano Allegri (ehemals Juventus Turin) gehandelt. 

Hertha BSC flirtet mit Kovac - jetzt herrscht Klarheit in der Trainerfrage

Update vom 27. November 2019, 10.11 Uhr: Jetzt ist es fix - Hertha BSC hat einen neuen Trainer. Früher coachte er bereits den FC Bayern München. Es ist allerdings nicht Niko Kovac.

Update vom 27. November 2019, 7.08 Uhr: Da wurden auch die FCB-Fans hellhörig am Montag: Ex-Trainer Niko Kovac war bei den Berlinern heißes Thema. Kovac sollte, so die Spekulationen, seine „alten Liebe“ Hertha als Coach übernehmen. Er spielte dort von 1991 bis 1996 sowie von 2003 bis 2006. Es wäre eine Sensation gewesen, wenn der Ex-Double-Trainer Münchner die abstiegsbedrohten, aber ambitionierten Berliner übernommen hätte. 

Doch daraus wird wohl nichts. Nach kicker-Informationen steht Kovac in dieser Saison nicht zur Verfügung. Er will eine Bundesliga-Pause einlegen und nach der zehrenden Zeit in München Kraft tanken und Abstand gewinnen, was auch für den BVB eine interessante Information ist. 

Trainer vor Entlassung: Hertha BSC plant jetzt ganz groß - mit einem Ex-Bayern-Coach

München/Berlin - Niko Kovac wuchs einst als kleine Bub in Berlin-Mitte auf, genauer gesagt in Wedding, zwischen Reinickendorf und Moabit. Mehr Hauptstadt geht quasi gar nicht.

Das hat nun offenbar auch Hertha BSC erkannt - und will den einstigen Spieler angeblich zurück nach Berlin holen. Als Trainer.

Hertha BSC wohl vor Trainerwechsel: Niko Kovac statt Kumpel Ante Covic?

Und damit als Nachfolger von Kumpel Ante Covic, der nach zuletzt vier Niederlagen in Folge - unter anderem einem 0:4 gegen Abstiegskandidat FC Augsburg - bei der „Alten Dame“ vor dem Rauswurf stehen soll. Das berichtet der „Tagesspiegel“.

Demnach gilt Kovac, den der FC Bayern München Anfang des Monats durch Hansi Flick ersetzt hatte, als absolute Wunschlösung von Investor Lars Windhorst

Kommt Niko Kovac für  Hertha BSC: Investor holte Jürgen Klinsmann dazu

Der Unternehmer hatte laut „Spiegel“ im Sommer für 125 Millionen Euro 37,5 Prozent der Vereinsanteile erworben und seine Anteile erst kürzlich laut „Bild“ für weitere 100 Millionen Euro auf 49,9 Prozent erhöht.

Frühere Weggefährten: Jürgen Klinsmann (li.) und Bundestrainer Joachim Löw, hier neben TV-Journalistin Laura Wontorra.

„Die Hertha kann wie andere Klubs in London oder Madrid zu einem echten 'Big City Club' werden“, sagte Windhorst im Juni dem „Spiegel“. 

Anfang November präsentierte Windhorst zudem Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann als einen seiner Vertreter im neun Mitglieder starken Aufsichtsrat des Hauptstadtklubs.

Doch sportlich und tabellarisch ist die Realität aktuell eine andere: Hertha BSC belegt in der Bundesliga nur Rang 15 - und befindet sich damit in Abstiegsgefahr. Neben BVB-Coach Lucien Favre muss deswegen auch Covic in Berlin um seinen Job bangen.

Niko Kovac kennt Ante Covic bereits länger

Kommt nun Ex-Bayern-Trainer Kovac als Express-Lösung? Der 48-jährige Kroate spielte zwischen 1991 und 1996 sowie zwischen 2003 und 2006 als Profi für die Berliner.

Während seines zweiten Engagements freundete er sich mit seinem Landsmann Covic an. Am ersten Spieltag dieser Saison standen sich beide Trainer noch in München gegenüber, als der FC Bayern beim 2:2 gegen Hertha BSC überraschend Punkte liegen ließ. 

Noch-Hertha-Trainer Ante Covic.

Seither holte Covic jedoch nur drei Siege und elf Punkte aus zwölf Spielen. Zu wenig nach dem Gusto von Geldgeber Windhorst. Der plant nun offenbar ganz groß - mit Kovac? Laut „Deutscher Presse Agentur“ will er nach seiner Trennung von den Bayern in dieser Saison kein neues Engagement übernehmen.  Es bleibt spannend.

Patrick Mayer

Rubriklistenbild: © dpa / Uwe Anspach

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