Heimspiel des 1. FC Köln

Stöger sieht gegen Belgrad Chance zur Krisenbewältigung

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Trainer Peter Stöger ist mit dem FC Köln gegen Roter Stern Belgrad doppelt gefordert. Foto: Federico Gambarini

Nach 25 Jahren ohne Europapokalheimspiel sind die Profis des 1. FC Köln gegen Roter Stern Belgrad doppelt gefordert. Mit einem Sieg soll die Chance auf das Weiterkommen gewahrt werden. Zudem gilt es, den Weg aus der Krise zu finden.

Köln (dpa) - Für Fußball-Lehrer Peter Stöger ist das erste Europapokalheimspiel des 1. FC Köln seit 9144 Tagen eine Chance zur Bewältigung der sportlichen Krise des Bundesliga-Tabellenletzten.

"Es ist eine neue Möglichkeit, weiter am Positiven zu arbeiten und das Selbstvertrauen weiter aufzubauen", sagte der Österreicher vor der Begegnung mit Roter Stern Belgrad am Donnerstagabend. Der FC hatte zum Auftakt der Europa-League-Gruppe H 1:3 beim FC Arsenal verloren. Belgrad hatte sich von BATE Borissow aus Weißrussland 1:1 getrennt.

Das 0:0 am Sonntag in Hannover war in der sechsten Erstligapartie der Kölner der erste Punktgewinn und für Stöger ein Signal der Hoffnung. Allerdings ist sein Team personell geschwächt: Nicht nur Nationalspieler Jonas Hector fällt derzeit aus, auch Offensivmann Marcel Risse steht wegen einer Knieoperation nicht zur Verfügung.

Stöger geht davon aus, dass es für den FC, Belgrad und Borissow hinter dem FC Arsenal um den zweiten Platz gehe. Derzeit sieht er indes nicht die Situation, um sich nach der Auftaktniederlage in London mit diesem Rang zu beschäftigen.

Die sportliche Aufgabe gegen Belgrad ist schwierig. Doch auch im Umfeld wird es große Herausforderungen geben. Die Polizei wird die Begegnung mit einem Großaufgebot von mehr als 2000 Beamten zu sichern versuchen. Dabei sollen auch Wasserwerfer bereitgehalten werden. Die Polizei geht davon aus, dass sich Belgrader Fans in einem gemeinsamen Marsch Richtung Stadion bewegen werden. Dabei wird befürchtet, dass viel Alkohol konsumiert und Pyrotechnik gezündet werden könnte.

Kader 1. FC Köln

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