Bundesliga

Spitzenreiter Hamburger SV übt sich in Demut: „Sollten realistisch sein“

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Hamburgs Torhüter Christian Mathenia bei der Partei gegen Köln.

Beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV geben sich Spieler und Trainer angesichts des Sprungs an die Tabellenspitze bescheiden. „Wir sollten als Mannschaft wissen, wo wir stehen und realistisch sein", sagte Torhüter Christian Mathenia.

"Man kann sich den Blick auf die Tabelle jetzt schon mal gönnen, aber wir sollten als Mannschaft wissen, wo wir stehen und realistisch sein", sagte  Mathenia nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg am 2. Spieltag beim Europa-League-Starter 1. FC Köln.

Durch den zweiten Saisonsieg eroberte der in den vergangenen Jahren gebeutelte HSV zumindest für eine Nacht erstmals seit August 2009 den ersten Platz der Bundesliga. Am ersten Spieltag hatte Hamburg sich knapp gegen den FC Augsburg (1:0) durchgesetzt.

"Jetzt freuen wir uns riesig über diesen Sieg in Köln, den hatten wir nicht erwartet", sagte HSV-Trainer Markus Gisdol: "Wir hatten uns einen Punkt ausgerechnet, wenn es gut für uns läuft. Und so verlief dann ja auch die erste Halbzeit. Aber die Tore haben uns sehr geholfen, und die Mannschaft hat eine hervorragende läuferische Leistung gebracht."

André Hahn (28.), Bobby Wood (34.) und Lewis Holtby (90.+10) trafen für die Gäste. Frederik Sörensen (90.+7) erzielte das Tor für Köln in einem Spiel, das aufgrund einer Verletzung von Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) für etwa acht Minuten unterbrochen werden musste.

"Wir gehen jetzt mit sechs Zählern in die Länderspielpause, diese Punkte nimmt uns keiner", sagte Gisdol: "Ich werde aber den Teufel tun, nach zwei Spieltagen irgendeine Gesamtsituation zu bewerten." Bei den zwei Siegen zum Start habe auch Glück eine Rolle gespielt.

sid

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