In Rio war er noch dabei

Sparprogramm zur WM 2018: Kahn darf nicht mit nach Russland

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Oliver Kahn.

ARD und ZDF wollen bei der Berichterstattung von der Fußball-WM 2018 in Russland (14. Juni bis 15. Juli) in erheblichem Maße sparen.

"Wir werden das Turnier mit deutlich reduziertem Personal und Kosten fahren, ohne an journalistischer Qualität einzubüßen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der Bild.

ZDF-Experte Oliver Kahn, der 2014 in Rio de Janeiro noch mit Oliver Welke vom Terrassendach am Strand aus die Spiele begleitet hatte, wird diesmal in Deutschland bleiben. "Olli und Olli werden ihrer Tätigkeit in Baden-Baden nachgehen", bestätigte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann. Dort sollen während der Endrunde ein gemeinsames Studio und die Sendezentrale beheimatet sein. So war es bereits beim Confed Cup.

Lesen Sie auch: WM 2018 in Russland: Gruppen, Spielplan und Stadien im Überblick

Kahn gibt sich gelassen

„Wir sparen Reisekosten, haben aber natürlich auch Kollegen vor Ort“, sagte der ZDF-Sportchef. Genauere Angaben zu den Einsparungen machten Fuhrmann und Balkausky am Dienstag nicht. „Wir rechnen noch, es gibt noch kein festes Budget“, sagte der ARD-Sportkoordinator.

„Mit der ZDF-Entscheidung, die WM 2018 aus Baden-Baden zu übertragen, kann ich gut leben“, schrieb unterdessen Ex-Nationaltorhüter Kahn auf Twitter. Bereits bei der EM 2016 habe das ZDF aus einem Medienzentrum übertragen. Daher ändere sich für ihn „fast nichts“.

SID

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