Schalke strebt auch ohne Huntelaar den nächsten Sieg an

+
Schalke will bei Klaas-Jan Huntelaar nichts riskieren. Foto: Guido Kirchner

Gelsenkirchen (dpa) - Ohne den verletzten Torjäger Klaas-Jan Huntelaar aber mit viel Selbstvertrauen will der FC Schalke 04 den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel der Europa League einfahren.

Mit Sparta Prag ist jedoch der vermeintlich schwerste Gegner der Gruppe K beim Fußball-Bundesligisten zu Gast. "Wir haben ein Heimspiel und wollen unbedingt gewinnen", sagte Schalkes Trainer André Breitenreiter, dessen Team sieben der vergangenen acht Pflichtspiele gewonnen hat.

Mit einem Sieg wäre Schalke der Einzug in die Zwischenrunde so gut wie sicher. Allerdings fehlt Breitenreiter sein wohl wichtigster Stürmer. "Wir wollen da kein Risiko eingehen", bestätigte der Trainer am Mittwoch den Ausfall des Niederländers, der angeschlagen von seinen Länderspiel-Einsätzen zurückgekehrt war und schon am Wochenende in der Liga gegen Hertha BSC (2:1) auf der Bank saß. Die Schalker Hoffnungen im Sturm ruhen auf Franco die Santo. Welche Qualitäten der Ex-Bremer haben kann, zeigte er vor drei Wochen gegen Asteras Tripolis: die Santo erzielte beim 4:0-Erfolg drei Tore.

Völlig beiseitegeschoben wurde vor der Partie gegen Prag die Diskussion um den möglichen Abschied von Manager Horst Heldt, auf den angeblich Christian Heidel vom FSV Mainz 05 folgen soll. Die Verantwortlichen schwiegen zu diesem Thema - vorübergehend.

Kommentare

Meistgelesen

Nach Anschlag auf BVB-Bus: Bartra zurück im Training
Nach Anschlag auf BVB-Bus: Bartra zurück im Training
Trainer bei Bayern? Nagelsmann macht sich über Medien lustig
Trainer bei Bayern? Nagelsmann macht sich über Medien lustig
EM 2020: Die nächste Europameisterschaft in 13 Ländern
EM 2020: Die nächste Europameisterschaft in 13 Ländern
Anschlag auf BVB-Bus: Überführt ein ungewöhnliches Detail Sergej W.?
Anschlag auf BVB-Bus: Überführt ein ungewöhnliches Detail Sergej W.?
„Sehr emotional“: Das sagte Marc Bartra in der BVB-Kabine
„Sehr emotional“: Das sagte Marc Bartra in der BVB-Kabine