Auch das Material soll billiger werden

Russland kürzt Budget für WM 2018

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Das Luschniki-Stadion in Russland wird für die WM vorbereitet.

Moskau - Russland muss sparen. Aus diesem Grund kürzt das Land das Budget für die Fußball-WM 2018. Auch bei den Baustoffen sucht man nach günstigen Alternativen.

Russland kürzt das Budget für die Fußball-WM 2018 um etwa fünf Prozent. Dem Nachrichtenmagazin Spiegel zufolge will die Regierung umgerechnet weitere 500 Millionen Euro einsparen, nachdem im Mai bereits 66 Millionen Euro zusammengestrichen worden waren. Der Etat liegt damit bei etwa 10 Milliarden Euro.

Gründe für die Kürzungen seien die Sanktionen des Westens wegen der russischen Übergriffe in der Ukraine, der fallende Ölpreis, der sinkende Rubel und die schwächelnde Wirtschaft. Unter anderem würde mittlerweile in jedem Spielort mit nur noch drei statt vier Trainingszentren geplant.

Bauvorhaben, die nicht unbedingt notwendig seien, würden gestrichen, hieß es, unter anderem Hotels oder VIP-Logen und Aufzüge in den Stadien. Baustoffe und Zubehör würden nicht wie ursprünglich vorgesehen in Europa, sondern auf dem eigenen Markt oder in China gekauft.

„Es war noch nie eine Stärke von uns Russen, Geld behutsam auszugeben“, sagte Dmitrij Simonow, Reporter der Tageszeitung Sport Express, dem Spiegel: „Bei den Olympischen Spielen in Sotschi handelten wir noch nach dem Motto: Wir machen es, egal, was es kostet. Diese Zeiten sind vorbei.“

sid

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