Weltfußballer verließ seine Heimat

Ronaldo: "Ich habe fast jeden Tag geweint"

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Cristiano Ronaldo.

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat tiefe Einblicke in sein Seelenleben als Elfjähriger gewährt.

"Ich habe fast jeden Tag geweint", schrieb der Portugiese in einem Beitrag für die Internet-Plattform The Players' Tribune über seine ersten Monate in der Jugendakademie von Sporting Lissabon. Ronaldo hatte für die Karriere seine Heimat Madeira verlassen.

"Der Fußball hat mir alles gegeben, aber er hat mich auch weit weg von daheim geführt, als ich noch nicht wirklich bereit war. Als ich elf Jahre alt war, habe ich Madeira verlassen und bin auf die Akademie von Sporting Lissabon gegangen. Das war die schwierigste Zeit meines Lebens", schrieb der viermalige Weltfußballer von Real Madrid.

„Ich war extrem einsam“

Besonders die für ihn neue Kultur auf dem Festland habe ihn verunsichert. "Ich war noch immer in Portugal, aber es wirkte wie ein anderes Land auf mich. Ich kannte niemanden, und ich war extrem einsam. Meine Familie konnte es sich nur leisten, mich alle vier Monate zu besuchen. Ich habe sie so sehr vermisst, jeder Tag war schmerzhaft", so Ronaldo.

Seinen eigenen Kindern möchte er diese Erfahrung ersparen. "Es scheint verrückt, wenn ich heute daran denke. Mein Sohn, Cristiano Jr., ist sieben Jahre alt. Wenn ich daran denke, wie ich mich fühlen würde, wenn ich für ihn in vier Jahren eine Tasche packen und ihn nach Paris oder London schicken würde - das erscheint mir unmöglich. Und ich bin sicher, dass es meinen Eltern damals ebenfalls unmöglich erschien. Aber das war die Chance, meine Träume zu realisieren", schrieb der 32-Jährige.

SID

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